The National Times - Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"

Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"


Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"
Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option" / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat es als "eine Option" bezeichnet, die Kontrolle über das iranische Öl zu übernehmen. Er verglich die Lage im Iran am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington mit der in Venezuela. Dort gebe es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Regierung bei den Ölvorräten.

Textgröße ändern:

In Venezuela sei seine Regierung sehr gut mit der Kooperation bei den Ölvorräten gefahren, sagte der Präsident weiter. "Wir haben Milliarden und Abermilliarden Dollar eingenommen." Trump nannte die US-Beteiligung dort "eine Art Joint Venture".

Anfang Januar hatten US-Streitkräfte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen, der am Donnerstag in New York vor Gericht stand. Mit Maduros Nachfolgerin, Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, arbeitet die Trump-Regierung eng zusammen.

Trump hatte dem Iran am Samstag ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gestellt, durch die rund ein Fünftel des des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Am Montag schob er die Frist jedoch bis Freitag auf und begründete dies mit neuen Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende von dessen Atomprogramm.

Zur Frage, ob er das Ultimatum erneut verlängern werde, sagte Trump: "Ich weiß es noch nicht." Die Unterhändler hätten noch einen Tag Zeit. In der "Trump-Zeit" sei das "eine Ewigkeit".

Als Beleg für die Ernsthaftigkeit der iranischer Seite führte Trump ein "Geschenk" aus Teheran an. Er sagte, der Iran habe es in den vergangenen Tagen insgesamt zehn Öltankern erlaubt, die Straße von Hormus zu passieren.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Stromversorgung auf Kuba nach tagelangem Ausfall wiederhergestellt

Nach einem erneuten Stromausfall in weiten Teilen Kubas ist die Energieversorgung weitgehend wieder intakt. Wie der staatliche Energieversorger UNE am Freitag mitteilte, wurde in allen Teilen des Landes die Stromversorgung wieder aufgenommen, nachdem diese in sieben von 15 Provinzen zusammengebrochen war. Eine Analyse der Nachrichtenagentur AFP ergab, dass allein am Dienstag rund 65 Prozent des Karibikstaates von Stromausfällen betroffen waren.

Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte

Israel und der Libanon haben sich auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt - allerdings gehen die heftigen Gefechte zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz weiter. Das US-Außenministerium erklärte am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel, die Verlängerung der Waffenruhe solle Zeit für weitere "Fortschritte" bei der Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung geben.

Funkstille beendet: Merz telefoniert mit Trump

Nach der Verstimmung in Washington über Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum Iran-Krieg ist die Funkstille zwischen beiden Seiten beendet. Merz telefonierte am Freitag mit US-Präsident Donald Trump während dessen Rückreise aus China und sprach im Online-Dienst X von einem "guten Telefonat". Scharfe Kritik am Kanzler kam indes von dem Trump-Berater und früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell.

US-Außenministerium: Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage

Israel und der Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt. Das teilte das US-Außenministerium am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen der beiden Länder in Washington mit. Die brüchige Feuerpause gilt seit dem 17. April und wäre eigentlich am Sonntag ausgelaufen.

Textgröße ändern: