The National Times - Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang

Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang


Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang
Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang / Foto: © Belarusian presidential press service/AFP

Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko ist am Mittwoch von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Pjöngjang empfangen worden. Kim habe Lukaschenko bei dessen ersten offiziellen Besuch in Nordkorea "freudig" empfangen und "herzlich" willkommen geheißen, berichtete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Eine Willkommenszeremonie für Lukaschenko fand demnach auf dem Kim-Il-Sung-Platz in der nordkoreanischen Hauptstadt statt.

Textgröße ändern:

Lukaschenko und Kim besuchten KCNA zufolge den Kumsusan-Palast der Sonne, wo die einbalsamierten Leichname von Kims Vater Kim Jong Il und seinem Großvater Kim Il Sung aufgebahrt sind. Dort habe Lukaschenko im Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Blumenstrauß niedergelegt. Bei einer weiteren Zeremonie habe der belarussische Staatschef am Befreiungsturm einen Kranz niedergelegt und gemeinsam mit Kim eine Schweigeminute gehalten, "im Gedenken an die gefallenen Kämpfer der Sowjetarmee, die ihr kostbares Leben dem heiligen Befreiungskrieg Koreas gewidmet haben", berichtete KCNA mit Blick auf das Ende der japanischen Kolonialherrschaft in Korea im Jahr 1945.

Der zweitägige Besuch Lukaschenkos soll der belarussischen staatlichen Nachrichtenagentur Belta zufolge dazu dienen, "die wichtigsten Bereiche von gemeinsamem Interesse und die vielversprechendsten Projekte für die Umsetzung zu ermitteln".

Kim und Lukaschenko waren im September in Peking aufeinandergetroffen, wo sie gemeinsam mit Putin an einer riesigen Militärparade auf dem Platz des Himmlischen Friedens teilnahmen. Berichten zufolge sprach der nordkoreanische Machthaber dort eine Einladung an seinen belarussischen Kollegen aus.

Sowohl Minsk als auch Pjöngjang gehören zu den wichtigsten Unterstützern des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Das russische Militär nutzte unter anderem das Gebiet von Belarus, um seine Offensive im Februar 2022 zu starten. Nordkorea schickte in der Vergangenheit tausende Soldaten in die an die Ukraine grenzende russische Region Kursk.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Libanon und Israel verlängern Waffenruhe fragile Waffenruhe: Dennoch weitere Angriffe

Israel und der Libanon haben sich auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt - allerdings wurden die heftigen Gefechte zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz dennoch fortgesetzt. Das US-Außenministerium erklärte am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel, die Verlängerung der Waffenruhe solle Zeit für weitere "Fortschritte" bei der Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung geben. Kurz nach Bekanntgabe der Feuerpause wurden mindestens sechs Menschen im Süden des Libanons bei einem israelischen Angriff getötet, während die Hisbollah Drohnenangriffe auf den Norden Israels flog.

Stromversorgung auf Kuba nach tagelangem Ausfall wiederhergestellt

Nach einem erneuten Stromausfall in weiten Teilen Kubas ist die Energieversorgung weitgehend wieder intakt. Wie der staatliche Energieversorger UNE am Freitag mitteilte, wurde in allen Teilen des Landes die Stromversorgung wieder aufgenommen, nachdem diese in sieben von 15 Provinzen zusammengebrochen war. Eine Analyse der Nachrichtenagentur AFP ergab, dass allein am Dienstag rund 65 Prozent des Karibikstaates von Stromausfällen betroffen waren.

Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte

Israel und der Libanon haben sich auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt - allerdings gehen die heftigen Gefechte zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz weiter. Das US-Außenministerium erklärte am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel, die Verlängerung der Waffenruhe solle Zeit für weitere "Fortschritte" bei der Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung geben.

Funkstille beendet: Merz telefoniert mit Trump

Nach der Verstimmung in Washington über Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum Iran-Krieg ist die Funkstille zwischen beiden Seiten beendet. Merz telefonierte am Freitag mit US-Präsident Donald Trump während dessen Rückreise aus China und sprach im Online-Dienst X von einem "guten Telefonat". Scharfe Kritik am Kanzler kam indes von dem Trump-Berater und früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell.

Textgröße ändern: