The National Times - Pro-iranische Miliz im Irak verlängert Pause von Angriffen auf US-Botschaft in Bagdad

Pro-iranische Miliz im Irak verlängert Pause von Angriffen auf US-Botschaft in Bagdad


Pro-iranische Miliz im Irak verlängert Pause von Angriffen auf US-Botschaft in Bagdad
Pro-iranische Miliz im Irak verlängert Pause von Angriffen auf US-Botschaft in Bagdad / Foto: © AFP/Archiv

Die pro-iranische Miliz Kataeb Hisbollah im Irak hat ihre fünftägige Pause von Angriffen auf die US-Botschaft in Bagdad verlängert. Die Frist werde "um weitere fünf Tage verlängert", erklärte die Kataeb Hisbollah am Montag. Die Gruppe fügte hinzu, sie werde "auf jede Verletzung durch den Feind angemessen" reagieren und einen Vermittler über ihren "Reaktionsmechanismus" informieren.

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Am Donnerstag hatte Kataeb Hisbollah erklärt, sie werde die Angriffe auf die Botschaft in Bagdad unter bestimmten Bedingungen einstellen, darunter ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und in den südlichen Vororten Beiruts. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden.

In der Nacht zum Sonntag und im Verlauf des Tages war es jedoch zu mehreren Angriffen in Bagdad gekommen. Am Flughafen der irakischen Hauptstadt richteten sich die Angriffe nach Angaben eines irakischen Sicherheitsvertreters gegen ein diplomatisches und logistisches Zentrum der USA.

Daraufhin wurden Stellungen des pro-iranischen Netzwerks Hasched al-Schaabi südlich von Bagdad attackiert. Die Angriffe galten Kataeb Hisbollah, wie ein Sprecher der Gruppierung sagte. Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Hasched al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des pro-iranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.

Seit Beginn des Iran-Kriegs ist Bagdad immer wieder Ziel von Drohnenangriffen, die sich unter anderem gegen den Flughafen und weitere vom US-Militär genutzte Einrichtungen richten.

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf Iraks Nachbarland Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Iran-Kriegs wurden der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Chamenei, und mehrere weitere Mitglieder der Staatsführung getötet. Teheran reagiert mit massiven Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

C.Blake--TNT

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