The National Times - Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg

Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg


Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg
Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg / Foto: © AFP

Die Polizei in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat nach eigenen Angaben mehr als hundert Menschen festgenommen, weil sie Videoaufnahmen gemacht und "irreführende Informationen" über den Iran-Krieg in sozialen Netzwerken verbreitet haben sollen. Die 109 Festgenommenen hätten verschiedene Nationalitäten, hieß es in einer Erklärung der Polizei von Abu Dhabi am Freitag im Onlinedienst X. Sie hätten "Orte und Vorfälle gefilmt und falsche Informationen über Social-Media-Plattformen verbreitet".

Textgröße ändern:

"Solche Aktionen können die öffentliche Meinung aufstacheln und zur Verbreitung von Gerüchten beitragen", hieß es in der Erklärung der Polizei. Ähnliche Maßnahmen gab es auch in anderen Golfstaaten. In Katar wurden bislang mehr als 300 Menschen festgenommen, die Bilder von iranischen Angriffen gemacht und "irreführende" Informationen weitergegeben haben sollen. Auch in Bahrain und Kuwait wurden ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf US-Stützpunkte in der Region sowie auf mehrere Golfstaaten. Viele Attacken trafen die Vereinigten Arabischen Emirate. Erst am Dienstag hatten die emiratischen Behörden einen Todesfall in der Hauptstadt Abu Dhabi durch herabfallende Trümmerteile gemeldet.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Trump-Warnung vor Unabhängigkeit von China: Taiwan pocht weiter auf Souveränität

Nach einer Warnung von US-Präsident Donald Trump vor einer formalen Unabhängigkeitserklärung Taiwans hat die Regierung der Insel auf die eigene Souveränität gepocht. Taiwan sei "eine souveräne und unabhängige demokratische Nation" und der Volksrepublik China "nicht untergeordnet", erklärte das Außenministerium in Taipeh am Samstag. Zugleich verwies das taiwanische Präsidialamt auf "Bekräftigungen" der USA, die Insel weiterhin militärisch zu unterstützen.

Mercedes schließt Einstieg in Rüstungsproduktion nicht aus

Der deutsche Autobauer Mercedes-Benz schließt einen Einstieg in die Rüstungsproduktion nicht aus. Konzernchef Ola Källenius sagte dem "Wall Street Journal" am Freitag, die Welt sei unvorhersehbarer geworden. Er denke daher, dass Europa sein "Verteidigungsprofil" erweitern müsse. "Sollten wir dabei eine positive Rolle spielen können, sind wir bereit dazu."

Länder-Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt

Vor dem Hintergrund starker Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt fordern mehrere Innenminister Vorkehrungen für den Fall einer Regierungsbeteiligung der Partei. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) dringt nach einem Bericht des "Handelsblatts" vom Samstag darauf, das Thema bei der Innenministerkonferenz Mitte Juni in Hamburg auf die Tagesordnung zu setzen. Man müsse "dringend darüber beraten, welche Risiken eine mögliche Regierungsübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt für die Sicherheitsarchitektur in Deutschland hat und wie wir dem entgegenwirken können", sagte Maier der Zeitung.

Ranghoher IS-Kommandeur bei gemeinsamem Militäreinsatz der USA und Nigerias getötet

Bei einem gemeinsamen Militäreinsatz der USA und Nigerias ist ein ranghoher Kommandeur der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Bei dem in dem westafrikanischen Land in der Nacht zu Samstag getöteten IS-Kommandeur handele es sich um Abu-Bilal al-Minuki, den "weltweit zweithöchsten" Befehlshaber des IS, erklärte US-Präsident Donald Trump. Nigerias Präsident Bola Tinubu bestätigte den Tod al-Minukis und das gemeinsame Vorgehen mit den USA.

Textgröße ändern: