The National Times - Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet

Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet


Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet
Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet / Foto: © AFP/Archiv

Die israelische Armee hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz den einflussreichen iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet. Laridschani, der Leiter des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, sei in der vergangenen Nacht ebenso wie der Chef der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet worden, sagte Katz in einer Videobotschaft am Dienstag. Die Tötung Soleimanis durch einen "Präzisionsangriff in Teheran" hatte die Armee bereits kurz zuvor bestätigt.

Textgröße ändern:

Verteidigungsminister Katz sagte in seiner Videobotschaft weiter, Laridschani und Soleimani hätten sich mit dem zu Beginn des Iran-Kriegs getöteten obersten Führer der Islamischen Republik, Ali Chamenei, "in den Tiefen der Hölle vereint".

Katz fügte hinzu, er und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hätten "angeordnet, die Anführer des Terror- und Unterdrückungsregimes im Iran unerbittlich zu verfolgen". Die israelische Armee setze ihr Vorgehen im Iran "mit großer Intensität fort, indem sie die Ressourcen des Regimes ins Visier nimmt, dessen Raketenabschussfähigkeiten neutralisiert und strategisch wichtige Infrastruktureinrichtungen zerstört". Die Islamische Revolution werde "gerade zerschlagen und ihre Führer sowie ihre Kapazitäten werden gerade neutralisiert".

Basidsch-Chef Soleimani tötete die israelische Luftwaffe nach Armeeangaben bei einem "Präzisionsangriff" auf Grundlage geheimdienstlicher Erkenntnisse. Die israelische Armee unterstrich in ihrer Erklärung zu Soleimanis Tötung, die unter der Verantwortung der Revolutionsgarden stehenden Basidsch hätten "die wichtigsten Unterdrückungsmaßnahmen" bei den rund um den Jahreswechsel niedergeschlagenen Massenprotesten gegen die iranische Führung zu verantworten. Dabei wurden laut Menschenrechtsaktivisten tausende Menschen im Iran getötet und zehntausende festgenommen.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig gewinnt Direktmandat in Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat bei der Landtagswahl am Sonntag das Direktmandat in ihrem Wahlkreis verteidigt. Im Wahlkreis Schwerin I kam die 52-Jährige nach Angaben der Wahlleitung aus der Nacht zum Montag auf 54,4 Prozent der Erststimmen und setzte sich damit gegen den AfD-Ministerpräsidentenkandidaten Leif-Erik Holm durch. Dieser erreichte 28,2 Prozent der Erststimmen.

AfD gewinnt Wahl in Mecklenburg-Vorpommern vor SPD - CDU verpasst Landtagseinzug

Die AfD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewonnen. Die Partei von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm erreichte am Sonntag 38,2 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung in der Nacht zum Montag mitteilte. Die Sozialdemokraten verbuchten 35,5 Prozent für sich.

Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde

Trotz ihrer Niederlage gegen die AfD kann Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig voraussichtlich mit ihrer SPD die nächste Landesregierung bilden. Da bei der Landtagswahl im Nordosten erstmals in ihrer Geschichte die CDU voraussichtlich aus einem Landesparlament fliegt, verfügt Schwesig zusammen mit Linkspartei und Grünen über eine Mehrheit. Die AfD reklamierte als Wahlsieger den Regierungsauftrag für sich - allerdings fehlen ihr die Koalitionspartner.

Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für die CDU

Kurs halten - trotz beispielloser Wahlschlappe: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die geplanten Reformen umsetzen, obwohl seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern nach Hochrechnungen sogar erstmals aus einem Landtag flog und sich in Berlin der Linkspartei geschlagen geben musste. "Die Reformen müssen kommen", sagte der Kanzler am Sonntagabend in Berlin, der dabei Spekulationen über einen Rücktritt als Kanzler oder Parteivorsitzender eine Absage erteilte. Auch der Koalitionspartner SPD bekräftigte das Festhalten am Reformkurs, meldete jedoch Nachbesserungsbedarf an.

Textgröße ändern: