The National Times - Flughafen von Dubai nimmt Betrieb nach Drohnenvorfall und Brand teilweise wieder auf

Flughafen von Dubai nimmt Betrieb nach Drohnenvorfall und Brand teilweise wieder auf


Flughafen von Dubai nimmt Betrieb nach Drohnenvorfall und Brand teilweise wieder auf
Flughafen von Dubai nimmt Betrieb nach Drohnenvorfall und Brand teilweise wieder auf / Foto: © AFP

Nach der vorübergehenden Schließung infolge eines Drohnenvorfalls und eines Brandes hat der internationale Flughafen von Dubai am Montag seinen Betrieb teilweise wieder aufgenommen. Starts und Landungen am Flughafen mit dem Kürzel DXB würden "schrittweise zu bestimmten Zielen wieder aufgenommen" teilte der Flughafenbetreiber im Onlinedienst X mit. Die mehrere Stunden dauernde Aussetzung des Flugbetriebs sei eine "Vorsichtsmaßnahme" gewesen. Die Fluggesellschaft Emirates teilte mit, dass sie nach 10.00 Uhr Ortszeit (07.00 MEZ) mit einem "eingeschränkten Angebot" rechne.

Textgröße ändern:

Der Iran nimmt seit Beginn des Kriegs gegen Israel und die USA unter anderem auch die Vereinigten Arabischen Emirate ins Visier. Zu dem jüngsten Drohnenvorfall an dem international bedeutsamen Flughafen hatte Dubais Medienbüro zuvor auf X mitgeteilt, es habe dort einen Brand an einem Treibstofftank gegeben. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden, niemand sei verletzt worden.

Die vorübergehende Schließung des Flughafens bezeichnete auch das Medienbüro als "Vorsichtsmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit aller Passagiere und Mitarbeiter". Nach Angaben der Polizei vor Ort war die Hauptzufahrtsstraße zum Flughafen vorübergehend gesperrt worden.

Fotografen der Nachrichtenagentur AFP sahen große Flammen und eine schwarze Rauchwolke am Flughafen. Nach Angaben von Augenzeugen stieg noch Stunden nach Beginn des Vorfalls Rauch empor. Ein Augenzeuge am Flughafen sagte, Flugreisende seien für mehrere Stunden in einen tiefer gelegenen Bereich des Flughafengebäudes gebracht worden.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Der internationale Flughafen in Dubai war bereits mehrfach Ziel iranischer Angriffe.

Die Luftabwehr des Golfstaats hat nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn mehr als 1500 iranische Drohnen und fast 300 Raketen abgefangen. Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge wurden seit Beginn des Krieges auf dem eigenen Staatsgebiet bislang sechs Menschen getötet, darunter vier Zivilisten.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren

Der britische Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal-und Regionalwahlen angeschlagenen Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London.

Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen haben in London am Samstag zwei Demonstrationen begonnen: Zehntausende Menschen nahmen an der Demonstration "Unite the Kingdom" des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teil, wie auf Luftaufnahmen britischer Medien zu sehen war. An einer pro-palästinensischen und gegen Rassismus gerichteten Demonstration beteiligten sich nach Angaben eines AFP-Reporters mehrere tausend Menschen.

Kreml-Chef Putin reist wenige Tage nach Trump nach China

Nur wenige Tage nach dem China-Besuch von US-Präsident Donald Trump reist der russische Staatschef Wladimir Putin nach Peking. Putin werde am Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in China eintreffen, erklärte der Kreml am Samstag. Bei den Gesprächen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping soll es demnach darum gehen, die "umfassende Partnerschaft und strategische Zusammenarbeit" zwischen Moskau und Peking "weiter zu stärken".

Mercedes erwägt Einstieg in Rüstungsbereich - Källenius sieht wachsenden Markt

Nach Volkswagen erwägt auch der deutsche Autobauer Mercedes-Benz einen Einstieg in die Rüstungsproduktion. Konzernchef Ola Källenius sagte dem "Wall Street Journal" am Freitag, die Welt sei unvorhersehbarer geworden. Er denke daher, dass Europa sein "Verteidigungsprofil" erweitern müsse. "Sollten wir dabei eine positive Rolle spielen können, sind wir bereit dazu."

Textgröße ändern: