The National Times - Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato

Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato


Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato
Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato / Foto: © AFP/Archiv

Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch Nato-Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. "Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato", sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times".

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Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Er erwarte daher Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.

Trump hatte am Samstag gefordert, andere Staaten sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Straße von Hormus absichern. Trump erklärte, "viele Länder" würden sich beteiligen, und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Dabei stieß er bei den Verbündeten aber auf zurückhaltende Reaktionen.

Auch die Verschiebung eines geplanten Gipfeltreffens mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking sei vor diesem Hintergrund denkbar, erklärte Trump. "Wir würden es gerne vor (dem Treffen) wissen", sagte der US-Präsident. Es sei "nur angemessen, dass diejenigen, die von der Straße profitieren, auch dazu beitragen, sicherzustellen, dass dort nichts Schlimmes passiert", sagte er.

Auf die Frage, welche Art von Unterstützung er sich vorstelle, antwortete Trump, er wolle Minenräumer sowie "Leute, die einige der böswilligen Akteure ausschalten werden, die sich entlang der Küste befinden".

Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

P.Murphy--TNT

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