The National Times - Bundesregierung gibt weitere 880 Millionen Euro für Kampf gegen Hunger

Bundesregierung gibt weitere 880 Millionen Euro für Kampf gegen Hunger


Bundesregierung gibt weitere 880 Millionen Euro für Kampf gegen Hunger
Bundesregierung gibt weitere 880 Millionen Euro für Kampf gegen Hunger / Foto: © AFP/Archiv

Zur Bekämpfung des Hungers in der Welt stellt die Bundesregierung weitere 880 Millionen Euro bereit. Das Geld solle dort eingesetzt werden, "wo die Not am größten ist, weil sich unterschiedliche Krisen überlappen", erklärte eine Sprecherin des Bundesentwicklungsministeriums am Montag. Sie verwies unter anderem auf "die von Klimawandel und bewaffneten Konflikten besonders betroffene Sahel‐Zone" in Afrika.

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Als weitere wichtige Einsatzgebiete nannte das Ministerium die von mehrjährigen Dürren betroffene Region Ostafrika mit Ländern wie Äthiopien, Sudan, Südsudan und Kenia. Unterstützt würden auch Länder im Nahen Osten, die Hauptzufluchtsort für syrische Flüchtlinge seien und zugleich mit steigenden Nahrungsmittelpreisen zu kämpfen haben - ein Beispiel sei der Libanon. Über die neuen Gelder hatten zuerst die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet.

Das Ministerium wolle "unmittelbar wirksame Krisenunterstützung mit nachhaltigen Ansätzen" verbinden, erklärte die Sprecherin. "Dabei geht es vorrangig darum, den ärmsten Teil der Bevölkerung zu stärken, eigene landwirtschaftliche Produktionskapazitäten auf‐ und auszubauen, soziale Basisdienstleistungen zu sichern und soziale Härten der Preisschocks zu mildern."

Die konkrete Verwendung des Geldes werde derzeit unter anderem mit den UN-Organisationen Unicef und Welternährungsprogramm sowie mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, etwa der Welthungerhilfe, besprochen, erklärte die Sprecherin weiter. Die gesamte Summe solle noch im laufenden Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Die zusätzlichen Mittel gehen nach Angaben des Ministeriums auf Zusagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft zurück. Demnach hatte Scholz im März zunächst 430 Millionen Euro zur Bewältigung der Folgen des russischen Angriffskriegs für die globale Ernährungssicherheit zugesagt. Beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau Ende Juni folgte dann eine weitere Zusage von 450 Millionen Euro für den Kampf gegen den weltweiten Hunger.

E.Cox--TNT

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