The National Times - Rheinland-Pfalz: Umfragen vor Landtagswahl sehen enges Rennen von CDU und SPD

Rheinland-Pfalz: Umfragen vor Landtagswahl sehen enges Rennen von CDU und SPD


Rheinland-Pfalz: Umfragen vor Landtagswahl sehen enges Rennen von CDU und SPD

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein enges Rennen von CDU und SPD um den Sieg ab. Laut einer Erhebung für das ZDF vom Freitag kann die CDU von Spitzenkandidat Gordon Schnieder mit 28 Prozent der Stimmen rechnen, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer mit 26 Prozent. Eine Befragung für die ARD vom Donnerstag sieht die CDU bei 29 Prozent und die SPD bei 28 Prozent.

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Die Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF und des Instituts Infratest dimap für die ARD sehen die AfD mit 19 Prozent auf Platz drei - vor den Grünen mit acht bis neun Prozent. Die seit der laufenden Legislaturperiode im Landtag vertretenen Freien Wähler müssen mit viereinhalb bis fünf Prozent um den Verbleib bangen. Auch für die Linke ist mit fünf Prozent fraglich, ob ihr erstmals der Einzug in den Landtag gelingen wird. Andere Parteien, darunter die FDP, erreichen in den Umfragen sechseinhalb bis acht Prozent.

In Rheinland-Pfalz wird am Sonntag kommender Woche ein neuer Landtag gewählt. Derzeit regiert eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP unter Ministerpräsident Schweitzer. Abseits der AfD wäre den Umfragen zufolge nur eine Koalition aus CDU und SPD möglich. Auf die Frage, wen sie am liebsten als Ministerpräsidenten hätten, nannten in den Erhebungen 38 bis 41 Prozent Schweitzer und 21 bis 23 Prozent Schnieder. Befragt wurden für das ZDF von Dienstag bis Donnerstag 1121 und für die ARD von Montag bis Mittwoch 1534 Wahlberechtigte.

Die Landtagswahl im Jahr 2021 hatte die SPD mit der damaligen Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit 35,7 Prozent gewonnen. Die CDU folgte mit 27,7 Prozent vor den Grünen mit 9,3 Prozent, der AfD mit 8,3 Prozent, der FDP mit 5,5 Prozent und den Freien Wählern mit 5,4 Prozent.

Dreyer setzte daraufhin die nach wie vor regierende Ampelkoalition mit Grünen und FDP fort. Im Juli 2024 löste Schweitzer nach Dreyers Rückzug aus der Politik die langjährige Regierungschefin ab und hielt ebenfalls an dem Ampelbündnis fest.

D.Kelly--TNT

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