The National Times - Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea

Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea


Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea
Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea / Foto: © AFP

Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist ein Passagierzug von China nach Nordkorea gefahren. Der Zug verließ am Donnerstagmorgen den Bahnhof im chinesischen Dandong, das direkt an der Grenze zum kommunistischen Nachbarland liegt. Am Nachmittag berichteten dann nordkoreanische Staatsmedien, dass der Zug in Pjöngjang angekommen sei.

Textgröße ändern:

Auch von Peking aus startete am Nachmittag ein Zug nach Pjöngjang. Vor der Anzeigetafel versammelten sich laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten mehrere Menschen, die enthusiastisch Fotos von der Zugankündigung "Peking-Pjöngjang" machten.

Die Züge dürfen vorerst nicht von normalen Touristen genutzt werden. Wie die Nachrichtenagentur AFP von mehreren chinesischen Reisebüros erfuhr, gehen Tickets derzeit nur an Chinesen, die in Nordkorea arbeiten oder studieren, sowie an Nordkoreaner, die im Ausland arbeiten, studieren oder Familienmitglieder besuchen.

Der Zugverkehr zwischen China und Nordkorea war 2020 wegen der Corona-Pandemie eingestellt und seitdem nicht wieder aufgenommen worden. China ist Nordkoreas größter Handelspartner. Zudem unterstützt Peking diplomatisch und politisch das isolierte Nachbarland, gegen das wegen seiner Atompolitik zahlreiche internationale Sanktionen in Kraft sind.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Regierungskrise in London: Ex-Minister Streeting will Starmer als Premier ablösen

Der vor zwei Tagen als britischer Gesundheitsminister zurückgetretene Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal- und Regionalwahlen angeschlagenen Partei- und Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London. Der 43-Jährige ist der erste potenzielle Herausforderer des Premiers, der öffentlich seine Absicht bekundet hat, gegen Starmer anzutreten.

Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren

Der britische Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal-und Regionalwahlen angeschlagenen Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London.

Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen haben in London am Samstag zwei Demonstrationen begonnen: Zehntausende Menschen nahmen an der Demonstration "Unite the Kingdom" des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teil, wie auf Luftaufnahmen britischer Medien zu sehen war. An einer pro-palästinensischen und gegen Rassismus gerichteten Demonstration beteiligten sich nach Angaben eines AFP-Reporters mehrere tausend Menschen.

Textgröße ändern: