The National Times - UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten

UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten


UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten
UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten / Foto: © AFP

Der UN-Sicherheitsrat hat das sofortige Ende der iranischen Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten gefordert. In seiner am Mittwoch mit 13 von 15 Stimmen verabschiedeten Resolution verlangte das wichtigste UN-Gremium die "unverzügliche Einstellung aller Angriffe der Islamischen Republik Iran gegen Bahrain, Kuwait, den Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien". Russland und China enthielten sich bei der Abstimmung.

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Der Text war gemeinsam von den Mitgliedern des Golf-Kooperationsrats sowie Jordanien eingebracht worden. Der Golf-Kooperationsrat umfasst die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait, den Oman, Katar und Bahrain. Die Resolution wird von insgesamt 135 UN-Mitgliedstaaten unterstützt.

Die in der UN-Resolution genannten Länder sind seit Beginn des Iran-Krieges Ziel zahlreicher iranischer Angriffe. Teherans Angriffe auf diese Staaten seien völkerrechtswidrig, hieß es in der Resolution weiter. Sie stellten eine "ernste Bedrohung für den weltweiten Frieden und die Sicherheit" dar.

Die Resolution verurteilte zudem "jegliche Handlungen oder Drohungen" Teherans, die darauf abzielten, "die internationale Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu blockieren, zu behindern oder anderweitig zu stören".

Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden der obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung bei US-israelischen Luftangriffen in Teheran getötet. Der Iran greift seitdem mit Raketen- und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.

Durch die Straße von Hormus verläuft rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Die wichtige Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wurde seit Kriegsbeginn von Teherans Revolutionsgarden de facto gesperrt und wird seitdem von ihnen kontrolliert. Öl- und Gaspreise schnellten in die Höhe.

P.Murphy--TNT

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