The National Times - Britische Marinebehörde: Drei Frachter in der Golfregion angegriffen

Britische Marinebehörde: Drei Frachter in der Golfregion angegriffen


Britische Marinebehörde: Drei Frachter in der Golfregion angegriffen
Britische Marinebehörde: Drei Frachter in der Golfregion angegriffen / Foto: © US Central Command (CENTCOM)/AFP

In der Golfregion sind erneut mehrere Schiffe angegriffen worden, auch in der wichtigen Meerenge Straße von Hormus. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) teilte am Mittwochmorgen mit, dass ein Frachtschiff nahe der omanischen Küste von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden sei. Der Einschlag habe einen Brand an Bord ausgelöst und die Besatzung zur Evakuierung gezwungen, hieß es weiter. Das Schiff habe einen Hilferuf ausgesandt.

Textgröße ändern:

Der Vorfall ereignete sich UKMTO zufolge in der Straße von Hormus etwa 20 Kilometer nördlich von der omanischen Küste.

Wenige Stunden später meldete die britische Behörde einen weiteren Angriff mit einem unbekannten Geschoss auf ein Frachtschiff vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Besatzung sei wohlauf und es gebe keine Berichte über Umweltschäden, erklärte UKMTO. Der Vorfall ereignete sich demnach 50 Seemeilen nordwestlich von Dubai.

In der Nacht zum Mittwoch hatte die britische Behörde bereits einen weiteren Beschuss eines Frachters 46 Kilometer nordwestlich des Emirats Ras Al-Chaimah vermeldet. Dabei wurde den Angaben zufolge ein Containerschiff von einem Geschoss getroffen. Alle Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit.

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind in der Golfregion immer wieder Schiffe angegriffen worden. Die iranischen Revolutionsgarden haben zudem die Sperrung der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus veranlasst. Durch die Meerenge werden normalerweise fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Regierungskrise in London: Ex-Minister Streeting will Starmer als Premier ablösen

Der vor zwei Tagen als britischer Gesundheitsminister zurückgetretene Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal- und Regionalwahlen angeschlagenen Partei- und Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London. Der 43-Jährige ist der erste potenzielle Herausforderer des Premiers, der öffentlich seine Absicht bekundet hat, gegen Starmer anzutreten.

Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren

Der britische Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal-und Regionalwahlen angeschlagenen Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London.

Textgröße ändern: