The National Times - Fifa-Chef: Trump heißt iranische Mannschaft trotz Iran-Krieg bei WM in den USA willkommen

Fifa-Chef: Trump heißt iranische Mannschaft trotz Iran-Krieg bei WM in den USA willkommen


Fifa-Chef: Trump heißt iranische Mannschaft trotz Iran-Krieg bei WM in den USA willkommen
Fifa-Chef: Trump heißt iranische Mannschaft trotz Iran-Krieg bei WM in den USA willkommen / Foto: © AFP/Archiv

Die iranische Mannschaft ist bei der Fußballweltmeisterschaft in den USA nach den Worten von US-Präsident Donald Trump trotz des Iran-Kriegs willkommen. Bei einem Gespräch zu den Vorbereitung für die WM "haben wir auch über die aktuelle Lage im Iran gesprochen", schrieb der Chef des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, am Mittwoch bei Instagram.

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"Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich willkommen ist, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen", erklärte Infantino.

Zuvor hatte der Präsident des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj, die Möglichkeit eines Boykotts der WM ins Spiel gebracht. Seine Ankündigung war nur wenige Stunden nach Beginn des Kriegs von den USA und Israel gegen den Iran am 28. Februar erfolgt. Taj erklärte, das letzte Wort liege bei den "Sportbehörden" des Landes.

Angesichts "dieses Angriffs und dieser Grausamkeit" könne nicht "mit Hoffnung auf die Weltmeisterschaft" geblickt werden, erklärte Taj im iranischen Fernsehen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag wurden der oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion, darunter auch auf die Emirate.

Beobachter hatten auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die USA eine Teilnahme der iranischen Mannschaft aus Sicherheitsgründen ablehnen könnte. Die drei Gruppenspiele des Iran finden in Los Angeles und Seattle statt.

"Wir alle brauchen mehr denn je ein Ereignis wie die Fifa-Weltmeisterschaft, um Menschen zusammenzubringen, und ich danke dem US-Präsidenten aufrichtig für seine Unterstützung, denn dies zeigt einmal mehr, dass Fußball die Welt verbindet", erklärte Infantino.

Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Deutschland hat sich qualifiziert.

D.S.Robertson--TNT

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