The National Times - EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus

EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus


EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus
EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus / Foto: © AFP/Archiv

Altkanzlerin Angela Merkel gehört zu den ersten Empfängern des neuen Europäischen Verdienstordens des Europaparlaments. Merkel erhalte gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ehemaligen polnischen Gewerkschaftsführer und Staatspräsidenten Lech Walesa die höchste Auszeichnung des Ordens, teilte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Dienstag in Straßburg mit.

Textgröße ändern:

Mit dem Orden werden laut Parlament die Leistungen von Menschen gewürdigt, "die einen wichtigen Beitrag zur europäischen Integration oder zur Förderung und Verteidigung der in den Verträgen verankerten Werte geleistet haben".

Das EU-Parlament hatte den Orden im vergangenen Jahr eingeführt und gab nun Namen der ersten Empfänger bekannt. Merkel, Selenskyj und Walesa erhielten den Verdienstorden erster Klasse. 20 weitere Menschen erhielten Verdienstorden der zweiten und dritten Klasse, darunter die moldauische Präsidentin Maia Sandu, der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und die Mitglieder der Band U2.

Die Vorschläge für die Ausgezeichneten stammten von Staats- oder Regierungschefs, Präsidenten nationaler Parlamente und den Präsidenten der EU-Institutionen. Dem Auswahlkomitee gehörten neben Metsola unter anderem der ehemalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der ehemalige EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der ehemalige italienische Regierungschef Enrico Letta an.

Die Ordensverleihung soll während der Plenartagung vom 18. bis zum 21. Mai in Straßburg stattfinden.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Teilergebnisse: Putins Partei siegt bei Parlamentswahl in Russland

Die Partei von Präsident Wladimir Putin hat die Parlamentswahl in Russland laut Teilergebnissen wie erwartet klar gewonnen. Nach der Auszählung von etwas mehr als 71 Prozent der Stimmen entfielen auf die Regierungspartei Geeintes Russland 57,5 Prozent der Stimmen, wie russische Nachrichtenagenturen am Montagmorgen berichteten. Die ebenfalls Kreml-treue Kommunistische Partei kam demnach auf rund 14 Prozent, die nationalistische LDPR auf 8,7 Prozent der Stimmen.

Spitzen der Bundesparteien beraten über Ergebnis der Landtagswahlen

Die Spitzen der Bundesparteien beraten am Montag über die Konsequenzen der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Unter dem Vorsitz von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz kommen die CDU-Gremien am Vormittag in Berlin zusammen, danach will Merz sich den Fragen der Medien stellen (13.30 Uhr). Merz steht innerparteilich unter Druck; am Wahlabend machte er aber klar, dass er trotz der neuerlichen Niederlagen seiner Partei weiter CDU-Chef und Bundeskanzler bleiben und die Reformpolitik fortsetzen wolle.

Vorwurf Falschaussage zu Maut: Prozess gegen früheren Minister Scheuer beginnt

Im Zusammenhang mit der gescheiterten Autobahnmaut muss sich der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ab Montag (09.30 Uhr) wegen einer mutmaßlichen Falschaussage vor dem Landgericht Berlin verantworten. Bei der in Rede stehenden Aussage vor einem Bundestagsuntersuchungsausschuss geht es um die Frage, ob Verträge mit Mautfirmen unterzeichnet wurden, obwohl die Gefahr bestand, dass das Projekt vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestoppt wird.

Bundesaußenminister Wadephul reist zur UN-Generaldebatte nach New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag als Leiter der deutschen Delegation zur UN-Generaldebatte nach New York. Er vertritt dort das zweite Jahr in Folge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der derzeit innenpolitisch immens unter Druck steht und dessen Anwesenheit in Berlin nach Angaben aus Regierungskreisen nach den Landtagswahlen "erforderlich" ist. Neben Wadephul reisen auch Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (beide SPD) zu dem Spitzentreffen bei den Vereinten Nationen.

Textgröße ändern: