The National Times - Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"

Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"


Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"
Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen" / Foto: © AFP

Die Mineralölwirtschaft in Deutschland hat angesichts des aktuell gesunkenen Ölpreises betont, die Preise an den Tankstellen könnten "leider nicht so schnell sinken, wie sie steigen". An den Zapfsäulen seien nicht die Rohölpreise ausschlaggebend, sondern die Produktpreise für Benzin und Diesel in Europa, erklärte am Dienstag der Wirtschaftsverband Fuels und Energie in Berlin. "Hier sehen wir noch keine Entspannung."

Textgröße ändern:

Denn der Persische Golf sei für Öltanker und Produktexporte weiterhin gesperrt. Ein Teil der globalen Nachfrage greife daher auf die in Europa verfügbaren Kraftstoffe zurück.

"Sobald sich die Lage im Nahen Osten und nachfolgend an den europäischen Produktmärkten entspannt, sinken auch die Tankstellenpreise", erklärte der Verband. "Es gilt: Je früher, desto besser, aber darauf haben wir keinen Einfluss." Politiker in Deutschland hatten den Mineralölkonzernen wegen der unmittelbaren und massiven Preiserhöhungen für Diesel und Benzin "Abzocke" vorgeworfen.

Der Preis für Rohöl war Dienstag um rund sieben Prozent gesunken. Grund waren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump: Er sagte am Montagabend, der Iran-Krieg sei "so gut wie" beendet. "Es wird ziemlich schnell vorbei sein", der Krieg sei nur "ein kurzer Ausflug", sagte er in Florida vor Abgeordneten seiner republikanischen Partei. Der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe mehr. Auch die Raketen des Landes seien fast alle zerstört, iranische Drohnen würden überall abgeschossen. Militärisch gesehen habe der Iran "nichts mehr übrig".

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Regierungskrise in London: Ex-Minister Streeting will Starmer als Premier ablösen

Der vor zwei Tagen als britischer Gesundheitsminister zurückgetretene Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal- und Regionalwahlen angeschlagenen Partei- und Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London. Der 43-Jährige ist der erste potenzielle Herausforderer des Premiers, der öffentlich seine Absicht bekundet hat, gegen Starmer anzutreten.

Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren

Der britische Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting will Premierminister Keir Starmer ablösen. Streeting kündigte am Samstag an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal-und Regionalwahlen angeschlagenen Regierungschefs kandidieren. "Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten", sagte Streeting in London.

Textgröße ändern: