The National Times - Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein

Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein


Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein / Foto: © AFP/Archiv

Der ehemalige BSW-Landeschef und künftige Brandenburger Infrastrukturminister Robert Crumbach ist wieder in die SPD eingetreten. "Für mich war es immer wichtig, die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, der kleinen Leute zu vertreten und zu stärken", teilte Crumbach am Dienstag in Potsdam mit. "Ich war zeitweise davon überzeugt, dass es neben der SPD eine andere Partei gäbe, die dies glaubwürdig vertreten kann - das war ein großer Irrtum und Fehler."

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Crumbach war 40 Jahre lang SPD-Mitglied, bevor er 2024 austrat und den Brandenburger BSW-Landesverband mitgründete. Nach der Landtagswahl im Herbst 2024 wurde er in der bundesweit ersten SPD-BSW-Regierung stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister. Im Sommer 2025 gab er den Parteivorsitz an Friederike Benda ab, die dem Landesverband bis heute vorsteht.

Nach BSW-internen Querelen trat Crumbach Anfang Januar 2026 aus der Partei aus. Einen Tag später beendete Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Koalition mit dem BSW und kündigte Verhandlungen mit der CDU an. Bei der Vorstellung des SPD-CDU-Koalitionsvertrags am Mittwoch vergangener Woche wurde bekannt, dass Crumbach auch der neuen Regierung angehören wird. Die SPD schlug ihn als Minister für Infrastruktur und Landesplanung vor.

G.Waters--TNT

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