The National Times - Klage gegen Astrazeneca zu Hörsturz nach Coronaimpfung muss neu verhandelt werden

Klage gegen Astrazeneca zu Hörsturz nach Coronaimpfung muss neu verhandelt werden


Klage gegen Astrazeneca zu Hörsturz nach Coronaimpfung muss neu verhandelt werden
Klage gegen Astrazeneca zu Hörsturz nach Coronaimpfung muss neu verhandelt werden / Foto: © AFP/Archiv

Eine Frau, die nach einer Coronaimpfung einen Hörsturz erlitt, hat mit einer Klage gegen den Pharmakonzern Astrazeneca einen Teilerfolg vor dem Bundesgerichtshof (BGH) erzielt. Das Oberlandesgericht Koblenz muss den Fall neu aufrollen, wie der BGH am Montag in Karlsruhe entschied. Die Klägerin fordert Auskunft über bekannte Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs sowie Schadenersatz von mindestens 150.000 Euro.

Textgröße ändern:

Der BGH entschied nicht darüber, ob es sich tatsächlich um einen Impfschaden handelte. Er stellte aber fest, dass das Koblenzer Gericht Rechtsfehler machte, als es die Klage abwies. Mit der Begründung des Oberlandesgerichts könne weder ein Anspruch auf Auskunft noch einer auf Schadenersatz verneint werden, erklärte der BGH.

Die Frau, eine Zahnärztin, hatte sich 2021 gegen Corona impfen lassen. Drei Tage nach der Impfung hatte sie einen Hörsturz, seitdem ist sie auf einem Ohr taub. Über ihre Klage muss das Oberlandesgericht nun noch einmal verhandeln.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul begonnen

In Istanbul hat der mit Spannung erwartete Prozess gegen den inhaftierten Bürgermeister Ekrem Imamoglu begonnen. Als der wichtigste innenpolitische Rivale des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan und weitere Angeklagte am Montagmorgen den Gerichtssaal betraten, empfingen die Zuschauer sie mit Jubel.

Nach Ernennung von Chamenei-Sohn: Iran und Israel setzen Angriffe fort

Nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei hat der Iran Israel erneut mit Raketen beschossen. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben Einrichtungen zur Herstellung und zum Abschuss ballistischer Raketen im Iran an, in Teheran waren Explosionen zu hören. Im Zentrum der iranischen Hauptstadt versammelten sich am Montag tausende Menschen, um dem 56-jährigen Chamenei die Treue zu schwören.

Trump verteidigt Krieg gegen Iran angesichts steigender Ölpreise

Angesichts massiv steigender Öl- und Gaspreise hat US-Präsident Donald Trump die Entscheidung zum Krieg gegen den Iran verteidigt. Die steigenden Preise seien nur ein kleines Opfer angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm, schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Treibstoffpreis könnte sich auf die Zwischenwahlen in den USA im November auswirken. Der Republikaner Trump war vor einem Jahr mit dem Versprechen angetreten, die Inflation zu bekämpfen.

FDP-Chef Dürr will trotz Wahldesasters im Amt bleiben

FDP-Chef Christian Dürr will trotz des Wahldesasters seiner Partei in Baden-Württemberg im Amt bleiben. Die FDP müsse sich erneuern, "ich will diese Erneuerung weiter vorantreiben", sagte Dürr am Montag nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke bekräftigte hingegen, dass er sein Amt niederlegen und sich aus der Bundes- und Landespolitik zurückziehen wolle.

Textgröße ändern: