The National Times - US-Botschaft in Oslo von Explosion erschüttert - Keine Verletzten

US-Botschaft in Oslo von Explosion erschüttert - Keine Verletzten


US-Botschaft in Oslo von Explosion erschüttert - Keine Verletzten
US-Botschaft in Oslo von Explosion erschüttert - Keine Verletzten / Foto: © SCANPIX NORWAY/AFP

Die US-Botschaft in Norwegens Hauptstadt Oslo ist von einer Explosion erschüttert worden. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 01.00 Uhr morgens und verursachte "geringe Schäden" an einem der Eingänge des Gebäudes, wie die Polizei mitteilte. Es habe keine Todesopfer oder Verletzten gegeben. Die Polizei teilte mit, dass sie mit der Botschaft in Kontakt stehe und dass zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort seien. Zur Ursache der Explosion lagen zunächst keine Informationen vor.

Textgröße ändern:

Ermittler untersuchten den Tatort, während Hunde, Drohnen und Hubschrauber an der Suche "nach einem oder mehreren potenziellen Tätern" beteiligten waren, erklärte die Polizei weiter.

Polizeivertreter Michael Dellemyr sagte dem Sender TV2, dass die Polizei "keine Angaben zur Art des Schadens, dem Explosionsherd und ähnlichen Details" machen werde. Sie teile lediglich mit, dass es eine Explosion gegeben habe, da "die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen". Die Ermittler würden Zeugen befragen, ein Bombenkommando sei vor Ort, erklärte Dellemyr.

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran sind die US-Vertretungen in der Nahostregion in Alarmbereitschaft. Mehrere Botschaften waren bei den iranischen Gegenschlägen angegriffen worden.

Dellemyr zufolge gibt es bislang "keine Anzeichen" dafür, dass der Vorfall in der Botschaft in Oslo mit dem Iran-Krieg in Verbindung steht. "Wir bringen ihn nicht mit dem Konflikt in Verbindung. Dafür ist es noch viel zu früh", sagte der Polizeivertreter TV2.

"Wir haben drei Explosionen gespürt, die den Boden zum Beben brachten", sagte Kristian Wendelborg Einung TV2, der mit Freunden in der Nähe der US-Botschaft auf ein Taxi wartete.

kbh

R.Evans--TNT

Empfohlen

Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" kehrt nach 326-tägigem Einsatz in die USA zurück

Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina in Empfang, wie die US-Armee im Onlinedienst X mitteilte.

Umfrage: 84 Prozent der Befragten machen sich große Sorgen um Deutschland

Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung wächst bei einem Großteil der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit über deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobenen repräsentativen Umfrage äußerten 84 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorge um Deutschland. 64 Prozent der Befragten waren demnach der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu lösen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Textgröße ändern: