The National Times - Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran

Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran


Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran
Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran / Foto: © AFP/Archiv

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf Teheran den Bunker des getöteten obersten Führers des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, getroffen. An dem Angriff seien 50 Kampfjets beteiligt gewesen, teilte die israelische Armee am Freitag mit. Chamenei sei getötet worden, bevor er die Schutzanlage hätte nutzen können, doch der Komplex sei weiterhin von hochrangigen Vertretern der iranischen Führungsriege genutzt worden, fügte die Armee hinzu.

Textgröße ändern:

Die Bunkeranlage habe sich im Zentrum Teherans unter mehreren Straßen erstreckt. Es habe zahlreiche Eingänge und Besprechungsräume für die Führung des Irans gegeben.

Chamenei war bei einem Angriff getötet worden, den das US-Verteidigungsministerium der israelischen Luftwaffe zuschreibt. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, dass der US-Geheimdienst zuvor Informationen geliefert habe.

Der israelische Armeechef Ejal Samir hatte am Donnerstag erklärt, dass bei dem Luftangriff "innerhalb von 40 Sekunden etwa 40 hochrangige Vertreter des iranischen Terrorregimes eliminiert" worden seien, unter ihnen auch Chamenei.

Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Der Iran attackiert seitdem Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" kehrt nach 326-tägigem Einsatz in die USA zurück

Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina in Empfang, wie die US-Armee im Onlinedienst X mitteilte.

Umfrage: 84 Prozent der Befragten machen sich große Sorgen um Deutschland

Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung wächst bei einem Großteil der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit über deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobenen repräsentativen Umfrage äußerten 84 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorge um Deutschland. 64 Prozent der Befragten waren demnach der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu lösen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Textgröße ändern: