The National Times - Teheran: Iraner versammeln sich zum ersten Freitagsgebet seit Kriegsbeginn

Teheran: Iraner versammeln sich zum ersten Freitagsgebet seit Kriegsbeginn


Teheran: Iraner versammeln sich zum ersten Freitagsgebet seit Kriegsbeginn
Teheran: Iraner versammeln sich zum ersten Freitagsgebet seit Kriegsbeginn / Foto: © AFP/Archiv

In Teheran haben sich zahlreiche Iranerinnen und Iraner zum ersten Freitagsgebet seit Beginn des Iran-Krieges versammelt. Schwarz gekleidete Menschenmassen strömten auf den Platz vor der Großen Moschee in der iranischen Hauptstadt, einige Menschen schwenkten die iranische Flagge, wie iranische Medien am Freitag zeigten. Es handelte sich um das erste Gebet seit der Tötung des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei.

Textgröße ändern:

Über einen Lautsprecher wurden Gebete im Andenken an Chamenei verlesen. "Wir bezeugen, dass er die Verkörperung von Frömmigkeit und Schutz in unserer Zeit war", ertönte die Stimme eines Mannes, während einige Gläubige auf Gebetsteppichen saßen und weinten. Im Anschluss wurden Koranverse rezitiert.

Aufnahmen aus weiteren iranischen Städten, darunter Ilam und Borudscherd im Westen und Sahedan im Südosten des Landes, zeigten ähnliche Bilder.

Israel hatte am Samstag gemeinsam mit den USA massive Luftangriffe auf den Iran gestartet und dabei neben Chamenei auch zahlreiche weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, US-Einrichtungen in der Region und auf Infrastruktur-Einrichtungen in mehreren Golfstaaten. Die gegenseitigen Angriffe dauerten am Freitag an.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" kehrt nach 326-tägigem Einsatz in die USA zurück

Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina in Empfang, wie die US-Armee im Onlinedienst X mitteilte.

Umfrage: 84 Prozent der Befragten machen sich große Sorgen um Deutschland

Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung wächst bei einem Großteil der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit über deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobenen repräsentativen Umfrage äußerten 84 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorge um Deutschland. 64 Prozent der Befragten waren demnach der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu lösen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an. Israel meldete den Tod eines Soldaten im Südlibanon.

Textgröße ändern: