The National Times - EU-Kommissar: USA haben nicht genug Luftabwehrraketen für Golfstaaten und Ukraine

EU-Kommissar: USA haben nicht genug Luftabwehrraketen für Golfstaaten und Ukraine


EU-Kommissar: USA haben nicht genug Luftabwehrraketen für Golfstaaten und Ukraine
EU-Kommissar: USA haben nicht genug Luftabwehrraketen für Golfstaaten und Ukraine / Foto: © AFP

Die USA haben nach Einschätzung von EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius nicht ausreichend Luftabwehrraketen, um die Golfstaaten und die Ukraine bei deren Verteidigung zu unterstützen. "Die Amerikaner werden wirklich nicht in der Lage sein, genügend dieser Raketen bereitzustellen", sagte Kubilius am Freitag bei einem Besuch in Warschau. Dies gelte sowohl für die Golfstaaten als auch für die US-Armee selbst und "den Bedarf der Ukraine", erläuterte er.

Textgröße ändern:

Es sei "ganz klar", dass es nach dem Iran-Krieg "für uns in Europa noch dringlicher geworden ist, die Produktion von Luftabwehr- und Raketenabwehrsystemen hochzufahren", betonte Kubilius. Europa stehe einer "riesigen Herausforderung" gegenüber, wenn es um Entwicklung von Luftabwehr gehe, fügte er hinzu.

Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert mit Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

Italien sagte den Golfstaaten am Donnerstag Hilfe bei der Luftabwehr zu. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich für den Fall eines lang andauernden Iran-Kriegs bereits am Sonntag besorgt über einen möglichen Mangel an Munition für die Luftabwehrsysteme seines Landes geäußert.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zeigte sich am Donnerstag ebenfalls "besorgt". "Alle brauchen Luftabwehr", sagte sie mit Verweis auf die Ukraine und die Länder im Nahen Osten. Sie befürchte, "dass die Fähigkeiten begrenzt sind".

F.Adams--TNT

Empfohlen

Nach Kritik an Gazakrieg: Schauspieler Bardem will sich weiter zu schwierigen Themen äußern

Der für seine Kritik am Gazakrieg bekannte spanische Schauspielstar Javier Bardem will sich weiter zu schwierigen politischen Themen äußern. "Ich halte es für wichtig, seinen Standpunkt ausdrücken zu können, wohlwissend, dass manche Menschen mit dir einverstanden sein werden und andere nicht", sagte der 57-Jährige beim Filmfestival von Cannes der Nachrichtenagentur AFP. "Aber ich habe dieses Recht, genauso wie ein Klempner oder ein Kellner."

Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" kehrt nach 326-tägigem Einsatz in die USA zurück

Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina in Empfang, wie die US-Armee im Onlinedienst X mitteilte.

Umfrage: 84 Prozent der Befragten machen sich große Sorgen um Deutschland

Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung wächst bei einem Großteil der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit über deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobenen repräsentativen Umfrage äußerten 84 Prozent der Befragten große oder sehr große Sorge um Deutschland. 64 Prozent der Befragten waren demnach der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu lösen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.

Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen

Hollywoodstar Woody Harrelson wünscht sich eine lebendigere Protestkultur in den USA. Die US-Bürger sollten "so demonstrieren wie die Franzosen", denn "wir lassen unserer Regierung so viel durchgehen", sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur AFP am Samstag beim Filmfestival in Cannes.

Textgröße ändern: