The National Times - Südafrika "akzeptiert" von Trump ausgewählten neuen US-Botschafter

Südafrika "akzeptiert" von Trump ausgewählten neuen US-Botschafter


Südafrika "akzeptiert" von Trump ausgewählten neuen US-Botschafter
Südafrika "akzeptiert" von Trump ausgewählten neuen US-Botschafter / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Johannesburg hat eigenen Angaben zufolge den neuen Botschafter Brent Bozell gebilligt, der die USA fortan in Südafrika repräsentieren soll. Das Außenministerium habe Bozell "akzeptiert", sagte ein Beamter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Im April werde eine offizielle Akkreditierungszeremonie des Botschafters mit Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa stattfinden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Ein Beamter des US-Außenministeriums erklärte, Bozell freue sich darauf, das Amt anzutreten und "die Außenpolitik von America First" in Südafrika zu vertreten.

Die Beziehungen zwischen den USA und Südafrika sind seit einiger Zeit angespannt, unter anderem wegen Südafrikas Völkermordklage gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH). Im März des vergangenen Jahres hatten die USA den südafrikanischen Botschafter ausgewiesen.

Der konservative Diplomat Bozell ist ein rechtsgerichteter Medienkritiker, entschiedener Unterstützer Israels und steht der Führung in Pretoria kritisch gegenüber. US-Präsident Donald Trump hatte Bozell im vergangenen Jahr für das Amt ausgewählt und erklärt, er bringe "unerschrockene Hartnäckigkeit, außergewöhnliche Erfahrung und umfangreiches Wissen in eine Nation ein, die dies dringend benötigt".

Bozell hatte bei der Anhörung zu seiner Bestätigung durch den Senat im Oktober erklärt, er wolle Pretoria dazu drängen, das Verfahren gegen Israel wegen des Vorwurfs des Völkermordes gegen Palästina einzustellen. Er werde "unsere Einwände gegen das geostrategische Abdriften Südafrikas zum Ausdruck bringen". Dabei verwies er auf Südafrikas Verbindungen zu Russland, China und dem Iran, mit denen es im Januar Marineübungen unternommen hatte.

Desweiteren erklärte Bozell vor den Senatoren, er werde Trumps Angebot unterstützen, der weißen Minderheit in Südafrika den Flüchtlingsstatus zu verleihen. Er wiederholte damit die unbelegten Behauptungen der US-Regierung, weiße Südafrikaner seien nach dem Ende der Apartheid Opfer von Diskriminierung und sogar "Völkermord".

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Nach Putsch-Prozess geflohen: Brasiliens Ex-Geheimdienstchef in den USA festgenommen

Der wegen seiner Verwicklung in den Putschversuch in Brasilien verurteilte Ex-Geheimdienstchef Alexandre Ramagem ist in den USA festgenommen worden. Die US-Einwanderungsbehörde ICE habe einen flüchtigen Brasilianer in Gewahrsam genommen, der "wegen Bildung einer bewaffneten kriminellen Vereinigung, eines versuchten Staatsstreichs und versuchter gewaltsamer Aufhebung der Rechtsstaatlichkeit verurteilt wurde", teilte die brasilianische Bundespolizei am Montag mit. Aus Polizeikreisen wurde bestätigt, dass es sich um Ramagem handelt. Auf einer Liste der Festgenommenen auf der ICE-Website wird sein Name ebenfalls aufgeführt.

US-Teilblockade der Straße von Hormus: Trump droht mit Zerstörung iranischer Boote

US-Präsident Donald Trump hat nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen mit Teheran den Beginn einer Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verkündet und mit Angriffen auf iranische Schnellboote gedroht. "Wenn sich eines dieser Schiffe unserer Blockade auch nur nähert, wird es sofort eliminiert", erklärte Trump am Montag. Der Iran warf den USA "Piraterie" vor und drohte seinerseits mit Angriffen auf Häfen in der Region. Zahlreiche Länder riefen zu weiteren Verhandlungen über ein Kriegsende auf.

Merz ruft Netanjahu zu Beendigung der Angriffe im Südlibanon und zu Friedensgesprächen auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einem Telefonat mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Ende der Kämpfe im Südlibanon gefordert. Merz habe sich dafür ausgesprochen, "die Kampfhandlungen im Süden des Libanon zu beenden", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag mit. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz müsse zudem ihre Waffen niederlegen. Merz "ermutigte" Netanjahu demnach zur Aufnahme direkter Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung.

Nach scharfer Kritik: Trump löscht KI-Bild von sich als Jesus

Das ging selbst eingefleischten Anhängern von US-Präsident Donald Trump zu weit: Nach Vorwürfen der Gotteslästerung hat Trump ein Bild in Online-Netzwerken löschen lassen, das ihn als Jesus Christus zeigt. Das am Sonntag auf Trumps Plattform Truth Social veröffentlichte und mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bild zeigte Trump, der einem Kranken die Hand auflegt, während Licht aus seinen Händen strahlt.

Textgröße ändern: