The National Times - Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine

Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine


Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine
Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine / Foto: © State Emergency Service of Ukraine/AFP

Bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine sind in der Nacht zum Montag mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Attacken auf Einrichtungen der Energie-Infrastruktur und weitere zivile Ziele getötet.

Textgröße ändern:

In Saporischschja wurde bei der russischen Attacke auf eine Industrieanlage Gouverneur Fedorow zufolge zudem ein 45-jähriger Mann bei dem Angriff auf Industrieanlagen verletzt.

Auch Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, geriet Behördenangaben erneut ins Visier russischer Angriffe. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb im Onlinedienst Telegram von Raketenbeschuss. Demnach schlug ein Geschoss im Viertel Cholodnohirskyj ein, Rettungskräfte seien derzeit im Einsatz.

Saporischschja und Charkiw, wichtige Industriezentren in Frontnähe, sind häufige Ziele russischer Angriffe. Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am Dienstag versucht Russland, den Druck auf die Ukraine zu erhöhen. Am Sonntag waren bei massiven Angriffen auf das Land ein Mensch getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl: 19 Tote und dutzende Verletzte bei Anschlag in Kolumbien

Gut einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien sind bei einem Bombenanschlag in dem südamerikanischen Land mindestens 19 Menschen getötet worden. Mehr als 30 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Anschlag in der westlichen Unruhe-Region Cauca am Samstag verletzt. Staatschef Gustavo Petro machte den Anführer einer Splittergruppe der früheren Guerrilla-Organisation Farc für die Tat verantwortlich.

Folgen von Irankrieg: Schlagabtausch zu möglicher Schuldenaufnahme in Koalition

In der Debatte um eine mögliche Schuldenaufnahme wegen der Energiekrise infolge des Irankriegs haben sich Vertreter von SPD und Union einen Schlagabtausch geliefert. Die Union reagierte mit scharfer Kritik auf Äußerungen des SPD-Fraktionschefs Matthias Miersch, in denen dieser eine zusätzliche Schuldenaufnahme ins Spiel brachte. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sprang seinem Parteikollegen zur Seite.

Dschihadisten und Tuareg-Rebellen in Mali greifen landesweit die Armee an

In Mali haben Dschihadisten und Tuareg-Rebellen am Wochenende landesweite Angriffe auf die herrschenden Militärs ausgeführt. Bei einem Angriff nahe der Hauptstadt Bamako wurde Verteidigungsminister Sadio Camara getötet, wie von seiner Familie verlautete. Die Tuareg-Rebellengruppe FLA erklärte, die Stadt Kidal im Norden Malis eingenommen zu haben. Die Kämpfe dauerten am Sonntag an.

Russland hinter Signal-Angriffen vermutet - Attacke reicht offenbar bis in Bundesregierung

Russland als mutmaßlicher Drahtzieher: Die Bundesregierung sieht das Land nach Angaben aus Regierungskreisen hinter den Angriffen auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Wirtschaft und Medien. Die Sicherheitsbehörden hätten die Betroffenen der sogenannten Phishing-Attacke inzwischen informiert, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Nutzer betroffen sind, hieß es. Der Datenabfluss von betroffenen Geräten sei gestoppt worden. Medienberichten zufolge sind auch Regierungsmitglieder von dem Angriff betroffen.

Textgröße ändern: