The National Times - Trotz Trumps Zollpolitik: US-Außenhandelsdefizit bei Waren 2025 auf Rekordhoch

Trotz Trumps Zollpolitik: US-Außenhandelsdefizit bei Waren 2025 auf Rekordhoch


Trotz Trumps Zollpolitik: US-Außenhandelsdefizit bei Waren 2025 auf Rekordhoch
Trotz Trumps Zollpolitik: US-Außenhandelsdefizit bei Waren 2025 auf Rekordhoch / Foto: © AFP

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr nur teilweise das gewünschte Ziel erreicht: Das Außenhandelsdefizit der USA bei Waren stieg 2025 auf ein Rekordhoch, wie aus Zahlen des Handelsministeriums in Washington vom Donnerstag hervorgeht. Demnach überstieg der Wert der Warenimporte den der Exporte um 1,24 Billionen Dollar (rund 1,05 Billionen Euro). Das waren 2,1 Prozent mehr als 2024.

Textgröße ändern:

Eigentlich wollte Trump die Importe mit seinen Zöllen deutlich drücken, um so die US-Industrie anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Importe in die USA stiegen aber laut Ökonom Chad Brown vom Peterson Institute for International Economics vor allem wegen der hohen Investitionen in die Künstliche Intelligenz stark: US-Unternehmen importierten fortschrittliche Halbleiter und weitere Ausrüstungsgüter für Rechenzentren.

Die Exporte der Vereinigten Staaten legten zwar auch leicht zu - aber weniger als die Importe. Vor allem die Branchen Luftfahrt, Energie und Pharma steigerten laut Ministeriumsangaben ihre Ausfuhren.

Beim Außenhandelsdefizit mit Waren plus Dienstleistungen gelang eine kleine Absenkung. Es schrumpfte von 903,5 Milliarden Dollar 2024 auf 901,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Tod eines Ultrarechten in Lyon: Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung"

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung" gegen sieben junge Männer eingeleitet, unter ihnen ein parlamentarischer Mitarbeiter der linkspopulistischen Fraktion La France Insoumise (LFI). Für die sieben Verdächtigen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren sei Untersuchungshaft beantragt worden, sagte Staatsanwalt Thierry Dran am Donnerstag in Lyon.

Trump droht Iran mit "schlimmen Dingen" - Netanjahu gibt sich entschlossen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran für den Fall eines Scheiterns der derzeit laufenden Verhandlungen erneut gedroht. "Es hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass es nicht einfach ist, ein sinnvolles Abkommen mit dem Iran zu schließen. Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump bei der Auftaktsitzung des von ihm ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrats.

"Friedensrat" zu Gaza: Trump verkündet Hilfen von mehr als 17 Milliarden Dollar

Bei der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats zum Gazastreifen hat US-Präsident Donald Trump Hilfszusagen in Höhe von insgesamt mehr als 17 Milliarden Dollar (gut 14 Milliarden Euro) verkündet. Alleine die Vereinigten Staaten würden "einen Beitrag von zehn Milliarden Dollar zum Friedensrat leisten", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Weitere sieben Milliarden Dollar für das Hilfspaket kämen von Saudi-Arabien, Kuwait und sieben anderen Ländern.

Rund 1700 schwerverletzte und kranke Ukrainer in Deutschland behandelt

In Deutschland sind seit Kriegsbeginn bislang rund 1700 schwerverletzte und schwerkranke Ukrainerinnen und Ukrainer medizinisch behandelt worden. Die Evakuierungen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Genauere Angaben dazu, wie viele der Behandelten Soldatinnen und Soldaten oder Zivilisten waren, wollte das Ministerium nicht machen. Es verwies auf die Privatsphäre der Beteiligten.

Textgröße ändern: