The National Times - Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant

Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant


Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant
Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant / Foto: © AFP/Archiv

Im diplomatischen Dienst der Bundesregierung steht nach Medienberichten im Sommer ein größerer Personalwechsel auf wichtigen Posten an. Wie der "Spiegel" und das Portal Table.Briefings berichteten, sollen elf Botschaften neu besetzt werden, darunter Tel Aviv, Moskau und Peking. Demnach soll die Rotation am Mittwoch vom Bundeskabinett abschließend bestätigt werden.

Textgröße ändern:

Den beiden Medien zufolge ist unter anderem geplant, dass Alexander Graf Lambsdorff von Moskau nach Israel wechselt, wo er den früheren Regierungssprecher Steffen Seibert ablöst, der wiederum in den regulären Ruhestand geht. Lambsdorffs Nachfolger in Moskau soll Clemens von Goetze werden, der aktuell Botschafter in Mexiko-Stadt ist. Er war zuvor bereits in Tokio, Peking und Tel Aviv im Einsatz.

Veränderungen gibt es demnach unter anderem auch in Chinas Hauptstadt Peking, Brasiliens Hauptstadt Brasília und in Mexiko-Stadt. Heiko Thoms, früher Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, verlässt unterdessen bereits nach weniger als einem Jahr seinen Posten in Kiew und geht nach Madrid. Seine Nachfolge in Kiew ist laut "Spiegel" jedoch noch offen und steht im Kabinett am Mittwoch noch nicht zur Entscheidung an.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Außenminister: Israel hat "keine territorialen Ambitionen im Libanon"

Israel hat nach den Worten von Außenminister Gideon Saar "keine territorialen Ambitionen im Libanon". "Unsere Präsenz (...) dient einem Zweck: dem Schutz unserer Bürger", sagte er am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Kein Land wäre bereit, so zu leben, dass ihm eine Waffe an den Kopf gehalten wird", fuhr Saar fort.

Kämpfe in Mali: Armee gibt Stellungen in Region Gao auf - Junta-Chef trifft russischen Botschafter

Drei Tage nach Beginn der landesweiten Angriffe von Rebellen und Dschihadisten im westafrikanischen Krisenstaat Mali mit dutzenden Toten hat die Armee weitere Stellungen aufgegeben. In der Region Gao nahe der Grenze zum Nachbarland Niger seien die Truppen von einigen Stellungen abgezogen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von einem örtlichen Abgeordneten. Russland, das mit seiner paramilitärischen Einheit Afrikakorps die Militärregierung in Mali unterstützt, bezeichnete die Lage als "schwierig". Junta-Chef Assimi Goita kam derweil nach Angaben seines Büros mit dem russischen Botschafter zusammen.

Konzernchef Blume: VW plant Einstieg ins Rüstungsgeschäft

Die Zukunft des Volkswagen-Standorts Osnabrück könnte in der Verteidigungsindustrie liegen. "Wir werden in Osnabrück ab 2027 keine Produkte des Volkswagenkonzerns mehr produzieren und sind deshalb in intensiven Gesprächen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche", sagte Konzernchef Oliver Blume der "Bild" vom Mittwoch. Er sei "sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr dazu eine Entscheidung treffen werden", fügte er hinzu.

Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten

US-Präsident Donald Trump hat beim Staatsbesuch des britischen Königs Charles III. die enge Freundschaft beider Länder hervorgehoben. Seit der Unabhängigkeit der USA "hatten die Amerikaner keine engeren Freunde als die Briten", sagte Trump am Dienstag bei einer Empfangszeremonie für den König am Weißen Haus. Er wies in seiner Ansprache auch auf die "besondere Beziehung" zwischen den USA und Großbritannien hin. "Wir hoffen, dass das immer so bleiben wird", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern: