The National Times - Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken

Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken


Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken
Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken / Foto: © AFP/Archiv

Tausende bundeseigene Wohnungen und damit rund neun Prozent des gesamten Wohnungsbestandes des Bundes stehen derzeit einem Bericht zufolge leer. Das berichtete das Portal t-online am Freitag unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay. Demnach stehen derzeit genau 3192 Wohnungen im Besitz des Bundes leer.

Textgröße ändern:

Die Immobiliendienstleisterin des Bundes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, verwaltet laut Bericht nach eigenen Angaben vom August 2025 rund 37.000 Wohnungen für Bundesbedienstete, also etwa für Bundespolizisten. Wie aus der Anfrage hervorgeht, ist ein großer Teil der leerstehenden Wohnungen mängelbehaftet oder wird gerade saniert. Weitere knapp tausend leerstehende Wohnungen gelten zudem als nicht marktaktiv, stehen dem Mietmarkt also nicht mehr zur Verfügung.

Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, bezeichnete es angesichts des Mietennotstands im Land als "absolut unverantwortlich, dass der Bund eigene Wohnungen leer stehen lässt". Es könne nicht sein, dass Mängel nicht sofort behoben würden. Die anderen leerstehenden Wohnungen müssten zudem schnellstmöglich vermietet werden.

Besonders groß ist der Leerstand dem Bericht zufolge auch bei den Gewerbeflächen, also Büro-, Lager- und Produktionsflächen: Fast die Hälfte der bundeseigenen Flächen aus dem Bereich "Gewerbe und sonstige Liegenschaften" steht demnach leer. Insgesamt hält die die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben rund 5,5 Millionen Quadratmeter - 2,6 Millionen davon sind unbenutzt.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Iranischer Außenminister Araghtschi zur UN-Generaldebatte in New York eingetroffen

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist kurz vor Beginn der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York eingetroffen. Er telefonierte nach seiner Ankunft am Montag (Ortszeit) mit UN-Generalsekretär António Guterres, wie das iranische Staatsfernsehen berichtete. In New York wollten die iranischen Vertreter "die Rechte und die Interessen des iranischen Volkes verteidigen", sagte er demnach vor Journalisten. Nach Angaben von Ministeriumssprecher Esmaeil Bakaei plant Araghtschi vor Ort Gespräche mit "zahlreichen" Amtsträgern und Außenministern.

UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs

Bei den Vereinten Nationen in New York beginnt am Dienstag die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs (15.00 Uhr MESZ). Als einer der ersten Redner will sich US-Präsident Donald Trump an die Vertreter der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten richten. Vergangenes Jahr hatte Trump die UNO frontal angegriffen und ihr unter anderem Versagen bei der Friedensstiftung unterstellt.

Selenskyj trifft Trump in New York

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in New York treffen. Die Begegnung soll am Nachmittag am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung stattfinden. Selenskyj hatte am Sonntag mit Trump telefoniert und anschließend erklärt, es gebe eine "diplomatische Dynamik" in den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs.

Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein

Aus Protest gegen die Hausverbote für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus haben vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Das Weiße Haus startete derweil einen eigenen Streamingkanal namens Trump TV.

Textgröße ändern: