The National Times - Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an

Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an


Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an
Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an / Foto: © Iranian Presidency/AFP

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat einem Agenturbericht zufolge die Aufnahme von Atomgesprächen mit den Vereinigten Staaten angeordnet. Peseschkian habe "die Eröffnung von Gesprächen mit den USA verfügt", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars am Montag unter Berufung auf Regierungskreise. "Der Iran und die USA werden Diskussionen über die Atomfrage führen", fügte Fars hinzu, ohne ein Datum zu nennen. Die Regierungszeitung des Iran sowie die Tageszeitung "Schargh" übernahmen die Meldung.

Textgröße ändern:

Im Konflikt zwischen Washington und Teheran hatten sowohl US-Präsident Donald Trump als auch die iranische Führung am Wochenende Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Zugleich sandten beide Seiten jedoch auch erneute Drohungen aus.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, warnte für den Fall eines US-Angriffs vor einem "regionalen Krieg". Die Streitkräfte Teherans wurden Armeeangaben zufolge in Alarmbereitschaft versetzt.

Trump zeigte sich von den Äußerungen Chameneis unbeeindruckt. "Natürlich sagt er so etwas", sagte Trump am Sonntag.

Der US-Präsident hatte angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran mit tausenden Toten einen möglichen neuen Militärangriff angedroht. Er forderte Teheran zudem zu Verhandlungen über das iranische Atomprogramm auf - und drohte militärische Gewalt an, sollte Teheran nicht zustimmen.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Frankreichs Haushalt kurz vor der Verabschiedung

Nach vier Monaten heftiger Debatten könnte Frankreich am Montag seinen Haushalt für das laufende Jahr bekommen. Wenn die Regierung wie erwartet in der Nationalversammlung zwei Misstrauensvoten übersteht, ist das Gesetz verabschiedet. Das Budget sieht erhöhte Verteidigungsausgaben vor und soll das Defizit auf unter fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken.

Steinmeier ordnet Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth an

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Trauerstaatsakt für die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth angeordnet. Dies teilte die Sprecherin Steinmeiers am Montag auf AFP-Anfrage mit. Ein Termin steht demnach noch nicht fest. Die CDU-Politikerin Süssmuth war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben.

Umfrage: CDU in Hessen verliert an Zustimmung - AfD zweitstärkste Kraft

Zwei Jahre nach Amtsantritt der schwarz-roten Landesregierung in Hessen hat die CDU an Zustimmung verloren. In einer am Montag vom Hessischen Rundfunk veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap lag die Partei von Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) bei 32 Prozent - und damit vier Prozentpunkte niedriger als bei der Vorläuferumfrage im Juni vergangenen Jahres. Die SPD legte hingegen drei Prozentpunkte auf 16 Prozent zu und stoppte ihren bisherigen Abwärtstrend.

Israel öffnet Grenzübergang Rafah für Personenverkehr in beide Richtungen

Der wichtige Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist nach Angaben eines israelischen Beamten am Montag für den Personenverkehr in beide Richtungen geöffnet worden. Nach der Ankunft von Vertretern der EU-Mission Eubam sei der Grenzübergang "nun für den Personenverkehr geöffnet, sowohl für die Einreise als auch für die Ausreise", sagte der israelische Beamte.

Textgröße ändern: