The National Times - Mindestens ein Todesopfer und 23 Verletzte bei russischen Angriffen in Kiew und Charkiw

Mindestens ein Todesopfer und 23 Verletzte bei russischen Angriffen in Kiew und Charkiw


Mindestens ein Todesopfer und 23 Verletzte bei russischen Angriffen in Kiew und Charkiw
Mindestens ein Todesopfer und 23 Verletzte bei russischen Angriffen in Kiew und Charkiw / Foto: © AFP

Bei russischen Angriffen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und in der Region Charkiw im Osten des Landes sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und 23 weitere verletzt worden. "Kiew wird vom Feind massiv angegriffen. Verlassen Sie die Schutzräume nicht", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen auf Telegram. Es seien mehrere Gebäude getroffen worden, bei denen es sich jedoch nicht um Wohngebäude handele.

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In einem späteren Beitrag erklärte Klitschko: "Bisher ist bekannt, dass eine Person ums Leben gekommen ist und vier weitere verletzt wurden". In mehreren von Drohnentrümmern getroffenen Gebäuden sei Feuer ausgebrochen. Zudem wurde die Wärme- und Wasserversorgung in Teilen der Hauptstadt unterbrochen, ergänzte Klitschko. Im Kiewer Umland wurden nach Angaben der örtlichen Behörden vier weitere Menschen verletzt.

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, informierte im Onlinedienst Telegram über einen Angriff mit Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion, der mehrere Wohngebäude in zwei Stadtteilen nahe der russischen Grenze beschädigt habe. Nach Angaben der Polizei wurden dabei 15 Menschen verletzt und zwei medizinische Einrichtungen beschädigt.

Die nächtlichen Angriffe erfolgten ungeachtet der zweitägigen Dreier-Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA über den US-Plan für ein Ende des Kriegs, die am Freitag in Abu Dhabi begonnen hatten.

Es ist das erste Mal, dass Vertreter der drei Länder gemeinsam über den US-Friedensplan beraten. Kurz vor Verhandlungsbeginn hatte Moskau seine Maximalforderung bekräftigt, wonach die ukrainische Armee sich aus der gesamten Region Donbass einschließlich bisher nicht von Russland kontrollierter Gebiete zurückziehen soll. Die Ukraine lehnt dies bislang kategorisch ab.

A.M.Murray--TNT

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