The National Times - SPD-Fraktionschef Ott wird Spitzenkandidat für NRW-Landtagswahl 2027

SPD-Fraktionschef Ott wird Spitzenkandidat für NRW-Landtagswahl 2027


SPD-Fraktionschef Ott wird Spitzenkandidat für NRW-Landtagswahl 2027
SPD-Fraktionschef Ott wird Spitzenkandidat für NRW-Landtagswahl 2027 / Foto: © AFP/Archiv

Der Chef der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, soll bei der Landtagswahl 2027 im bevölkerungsreichsten Bundesland als Spitzenkandidat antreten. Dies bestätigte ein Sprecher des SPD-Landesverbands in Düsseldorf am Freitag. Damit schickt ihn seine Partei ins Rennen gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU).

Textgröße ändern:

Der Landesvorstand der SPD tagte am Freitag auf einer zweitägigen Klausur in Düsseldorf. Zuvor hatte der Westdeutsche Rundfunk über die Nominierung berichtet.

Der 51-jährige Kölner Bildungspolitiker Ott ist seit 2010 Landtagsabgeordneter. 2023 wählte ihn die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag zum Fraktionschef. Als Oppositionsführer setzte sich Ott nach früheren Angaben zum Ziel, das "Profil der SPD" zu "schärfen" und "für ein soziales Gegengewicht zur Landesregierung" zu sorgen.

Die SPD regierte in Nordrhein-Westfalen zuletzt zwischen 2010 und 2017 unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Kraft wurde 2017 von Armin Laschet (CDU) im Amt abgelöst. Derzeit regiert Ministerpräsident Wüst in einer schwarz-grünen Koalition. Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist für das Frühjahr 2027 geplant. Der Landtag wird alle fünf Jahre gewählt.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Rotes Kreuz und Kommunen halten zusätzliche Zivilschutzmittel für unzureichend

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie Spitzenverbände der Kommunen halten die geplante massive Aufstockung der Bundesmittel für den Zivilschutz für richtig, jedoch für unzureichend. Die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) angekündigten Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro bis 2029 seien "natürlich ein erster guter, aber kein ausreichender Schritt", sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter am Dienstag im Sender RBB.

Altkanzlerin Merkel ruft zu Einsatz für "Frieden" und "Demokratie" in Europa auf

Anlässlich ihrer Auszeichnung mit einem europäischen Verdienstorden hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Einsatz für "Frieden, Wohlstand und Demokratie" in Europa aufgerufen. Merkel forderte die EU am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg auf, ihre "Versprechen an die Menschen in unseren Mitgliedstaaten" zu halten. Neben Merkel erhielten der frühere Gewerkschaftsführer und polnische Präsident Lech Walesa sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Auszeichnung.

Angriff auf Moschee in San Diego mit drei Toten: Polizei geht von Hassverbrechen aus

Nach dem Schusswaffenangriff auf ein muslimisches Zentrum in der südkalifornischen Stadt San Diego mit drei Toten ermittelt die Polizei nach eigenen Angaben wegen eines möglichen Hassverbrechens. Medienberichten zufolge hinterließ einer der beiden mutmaßlichen Angreifer vom Montag einen Abschiedsbrief mit rassistischen Texten. Die beiden jungen Männer im Alter von 17 und 18 Jahren töteten sich selbst nach der Attacke in einem Auto.

Union: Koalitionsausschuss zu Reformprojekten tagt am 30. Juni

Das schwarz-rote Regierungsbündnis will bei einer Sitzung des Koalitionsausschusses am 30. Juni seine großen Reformprojekte beschließen. Den Termin nannte Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) am Dienstag in Berlin. Es sei die Chance, "dass man dann wirklich zu einer großen Verständigung kommt". Zuvor ist dem CDU-Politiker zufolge am 10. Juni eine Sitzung des Koalitionsausschusses mit den Sozialpartnern geplant, also mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.

Textgröße ändern: