The National Times - Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen

Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen


Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen
Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump will die Expo 2035 nach Miami holen und macht damit möglicherweise auch Berlin Konkurrenz. Wie Trump am Donnerstag bekanntgab, soll sich US-Außenminister Marco Rubio, der aus der Stadt im Bundesstaat Florida stammt, um die Bewerbung kümmern. Die Weltausstellung in Miami könne zum "nächsten großen Meilenstein in unserem neuen Goldenen Zeitalter in Amerika" werden, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Textgröße ändern:

Die Expo findet alle fünf Jahre an einem anderen Ort auf der Welt statt. Die erste Weltausstellung war 1851 in London ausgerichtet worden. 2025 fand die Expo im japanischen Osaka statt. Die nächste Weltausstellung ist die Expo 2030 im saudiarabischen Riad.

Über eine Bewerbung um die Expo 2035 wird auch in Berlin diskutiert. Am Dienstag hatte sich die Berliner SPD offiziell für eine Bewerbung der Hauptstadtregion ausgesprochen.

Die Expo 2035 Berlin GmbH, die seit fast zwei Jahren an einem Konzept arbeitet, begrüßte am Freitag das von Trump bekundete Interesse an einer Ausrichtung der Weltausstellung in Miami. "Der Einstieg der USA bestätigt die weltweite Bedeutung der Expo", erklärte Geschäftsführer Henning Wehmeyer. Deutschland sei mit der Metropolregion Berlin-Brandenburg "hervorragend" vorbereitet.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Umfrage in EU-Ländern: Jeder zweite sieht in Trump "Feind Europas"

Mehr als die Hälfte der Menschen aus sieben europäischen Ländern sieht in US-Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge einen "Feind Europas". Insgesamt sehen ihn 51 Prozent der Befragten so - in Deutschland sind es sogar 53 Prozent, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der französischen Zeitschrift "Le Grand Continent" hervorgeht. In Spanien und Dänemark, das Trump durch sein Besitzstreben nach Grönland gegen sich aufgebracht hat, ist der Anteil mit 58 Prozent am höchsten. Eine Ausnahme bildet Polen, wo nur 28 Prozent der Befragten Trump als einen "Feind Europas" sehen - allerdings auch nur 17 Prozent als einen "Freund Europas".

Europa will nach Grönland-Einigung Engagement in der Arktis verstärken

Nach der Erleichterung über die vorläufige Einigung im Grönland-Streit mit den USA haben die Europäer ein größeres Engagement in der Arktis angekündigt. Die Verteidigung und Sicherheit in der Arktis sei eine Angelegenheit der gesamten Nato, erklärte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitag nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Der dänische Verteidigungsminister Lars Lokke Rasmussen kündigte an, die Verhandlungen über die Details einer Vereinbarung mit den USA über Grönland würden "ziemlich zügig" starten.

Deutsch-italienische Regierungskonsultationen mit Merz und Meloni in Rom begonnen

In Rom haben die deutsch-italienischen Regierungskonsultationen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehreren Bundesminister begonnen. Merz wurde am Freitag von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Gästehaus der Regierung in der Villa Dora Pamphilij empfangen. Themen der Gespräche dürften neben bilateralen Fragen unter anderem der Grönland-Streit und das Verhältnis Europas zu den USA sein.

Nach Schlagabtausch mit Kanadas Premier: Trump zieht Einladung zu "Friedensrat" zurück

Nach deutlichen Worten des kanadischen Premierminister Mark Carney in Richtung der USA hat US-Präsident Donald Trump seine Einladung an Kanada zur Mitgliedschaft in seinem "Friedensrat" zurückgezogen. Trump verkündete seine Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Carney und Trump hatten sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos einen verbalen Schlagabtausch geliefert. In einer Rede in Québec legte der kanadische Regierungschef dann nach und wies Trumps Behauptung zurück, dass Kanada nur dank der USA existiere.

Textgröße ändern: