The National Times - Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen

Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen


Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen
Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen / Foto: © AFP

Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi bleibt nach eigenen Angaben zuversichtlich, dass Massenproteste die Führung in Teheran stürzen werden. "Die Islamische Republik wird fallen - die Frage ist nicht ob, sondern wann", sagte Pahlavi am Freitag bei einer Pressekonferenz in Washington.

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Der Sohn des im Zuge der Islamischen Revolution von 1979 gestürzten Schahs äußerte sich zudem zuversichtlich, dass US-Präsident Donald Trump den Demonstrierenden im Iran Beistand leisten werde. "Ich glaube, dass Präsident Trump ein Mann ist, der zu seinem Wort steht, und dass er letztendlich, wie er gesagt hat, dem iranischen Volk zur Seite stehen wird".

Trump hatte während der Ende Dezember begonnenen Proteste mehrfach mit einem militärischen Eingreifen der USA im Iran gedroht, um den Demonstranten zu Hilfe zu kommen. Menschenrechtsgruppen zufolge wurden bei den Protesten tausende Demonstranten durch iranische Sicherheitskräfte getötet. Am Freitag sprach Trump der iranischen Führung dann seinen Dank für die Absage von geplanten Hinrichtungen aus.

Pahlavi rief indes konkret zu militärischen Angriffen auf die Kommandostruktur der Revolutionsgarden im Iran auf. "Ich fordere einen gezielten Militärangriff", sagte Pahlavi. Es müsse darum gehen, "die wichtigsten Mittel des Regimes zur Ausübung von Terror im Inland und Terrorismus im Ausland zu schwächen".

Der 65-jährige hatte im vergangenen Sommer das militärische Vorgehen Israels gegen den Iran unterstützt. Während der Proteste gegen die iranische Führung hatten zahlreiche Demonstranten den Namen Pahlavis gerufen, in der tief gespaltenen iranischen Opposition ist er aber nicht unumstritten.

Der Schah-Sohn bekräftigte in Washington seinen Willen, in den Iran zurückzukehren und "die Bewegung anzuführen, die unser Land von den anti-iranischen feindlichen Kräften zurückerobern wird, die es besetzt halten und seine Kinder töten". Zur Entwicklung des Landes seit 1979 sagte Pahlavi: "Der Iran hätte das nächste Südkorea des Mittleren Ostens werden sollen. Heute sind wir zu Nordkorea geworden."

A.Wood--TNT

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