The National Times - Umfrage sieht CDU in Berlin weiter vorn - keine Mehrheit für Koalition mit SPD

Umfrage sieht CDU in Berlin weiter vorn - keine Mehrheit für Koalition mit SPD


Umfrage sieht CDU in Berlin weiter vorn - keine Mehrheit für Koalition mit SPD
Umfrage sieht CDU in Berlin weiter vorn - keine Mehrheit für Koalition mit SPD / Foto: © AFP/Archiv

Gut acht Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht eine Umfrage die regierende CDU in der Bundeshauptstadt weiter in Führung. Der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Rundfunk Berlin-Brandenburg zufolge kommen die Christdemokraten von Regierungschef Kai Wegner derzeit auf 22 Prozent. Es folgen die Linke mit 18 Prozent, die AfD mit 17 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent und die SPD mit 14 Prozent.

Textgröße ändern:

Die CDU und die Grünen konnten damit ihre Ergebnisse aus der vorangegangenen Umfrage von Mitte November halten. Die Linke verlor einen Prozentpunkt, während die AfD und die SPD je einen Punkt hinzu gewannen. Das BSW und die FDP lagen in beiden Erhebungen unter der Fünfprozentmarke.

Die derzeit regierende Koalition aus CDU und SPD hätte im Abgeordnetenhaus nach der neuen Umfrage keine Mehrheit mehr. Auch für andere Zweierbündnisse würde es nicht reichen. Dreierkoalitionen aus CDU, Grünen und SPD oder aus Linkspartei, Grünen und SPD wären hingegen möglich.

Das Berliner Abgeordnetenhaus wird am 22. September zeitgleich mit dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern neu gewählt. Für die repräsentative Erhebung befragte Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1173 Wahlberechtigte in Berlin telefonisch und online.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Ukraine: Neue Gespräche mit den USA am Samstag in Miami

Vertreter der Ukraine und der USA werden nach ukrainischen Angaben am Samstag in Miami im US-Bundesstaat Florida weitere Gespräche über eine Beendigung des Kriegs mit Russland führen. Die ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, erklärte, die Delegation werde vom Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, und vom Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umerow, geleitet. Es soll demnach um Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die wirtschaftliche Erholung des Landes gehen.

Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen

Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi bleibt nach eigenen Angaben zuversichtlich, dass Massenproteste die Führung in Teheran stürzen werden. "Die Islamische Republik wird fallen - die Frage ist nicht ob, sondern wann", sagte Pahlavi am Freitag bei einer Pressekonferenz in Washington.

Trump dankt dem Iran für Absage "aller geplanten Hinrichtungen"

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung am Freitag seinen Dank ausgesprochen für die Absage von geplanten Hinrichtungen von Demonstranten, die bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste festgenommen worden waren. "Ich habe großen Respekt vor der Tatsache, dass alle geplanten Hinrichtungen durch den Strick, die gestern stattfinden sollten (mehr als 800), durch die Führung des Iran abgesagt worden sind", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social und schloss mit einem "Danke!".

Opposition: Mindestens zehn Tote bei Präsidentschaftswahl in Uganda

Bei der Präsidentschaftswahl in Uganda sind nach Angaben der Opposition mindestens zehn Menschen getötet worden. Zehn Wahlkampfhelfer der Oppositionspartei National Unity Platform (NUP) seien von Soldaten erschossen worden, sagte der NUP-Abgeordnete Muwanga Kivumbi der Nachrichtenagentur AFP am Freitag am Tag nach der Wahl. Die Soldaten hätten sein Haus gestürmt und die Wahlkampfhelfer in der Garage erschossen.

Textgröße ändern: