The National Times - Grönland-Krise: CDU-Politiker bringt Boykott der Fußball-WM ins Spiel

Grönland-Krise: CDU-Politiker bringt Boykott der Fußball-WM ins Spiel


Grönland-Krise: CDU-Politiker bringt Boykott der Fußball-WM ins Spiel
Grönland-Krise: CDU-Politiker bringt Boykott der Fußball-WM ins Spiel / Foto: © AFP/Archiv

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat in Zusammenhang mit den US-Drohungen gegenüber Grönland einen Boykott der Fußball-WM in den USA ins Spiel gebracht. Hardt sagte der "Bild" vom Freitag: "Eine Turnierabsage käme allenfalls als ultima ratio in Betracht, um Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen." Hardt verwies darauf, dass US-Präsident Donald Trump bereits deutlich gemacht habe, "welch hohen Stellenwert die WM für ihn hat".

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Zugleich zeigte sich Hardt zuversichtlich, dass in der Grönlandfrage "innerhalb der Nato ein besseres gemeinsames Sicherheitsverständnis" erreicht werden könne. Den jüngsten Besuch der dänischen und grönländischen Außenminister sowie die Entsendung von Bundeswehrsoldaten bezeichnete er als "mutig".

Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) äußerte sich mit Blick auf mögliche Konsequenzen im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft zurückhaltend. Zuständig seien "die dafür verantwortlichen Verbände, in diesem Fall DFB und FIFA", erklärte sie gegenüber der "Bild". Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Deutschland hat sich qualifiziert.

E.Cox--TNT

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