The National Times - Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado fordert mehr Druck auf Maduro

Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado fordert mehr Druck auf Maduro


Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado fordert mehr Druck auf Maduro
Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado fordert mehr Druck auf Maduro / Foto: © AFP

Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat mehr Druck auf den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro gefordert. "Ich werde zunehmenden Druck begrüßen, damit Maduro versteht, dass er gehen muss, dass seine Zeit vorbei ist", sagte Machado in am Freitag veröffentlichten Ausschnitten eines Interviews mit dem US-Sender CBS in Oslo auf die Frage, ob sie eine mögliche militärische Intervention der USA zur Absetzung Maduros unterstützen würde.

Textgröße ändern:

Machado betonte, dass sie von möglichen Plänen der Vereinigten Staaten nichts wisse. Das vollständige Interview soll am Sonntag ausgestrahlt werden.

Bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Venezuela im vergangenen Jahr war Amtsinhaber Maduro nach offiziellen Angaben für eine dritte sechsjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die Opposition reklamiert den Wahlsieg hingegen für sich.

Nach Maduros umstrittener Wiederwahl tauchte Machado, der die Behörden die Kandidatur untersagt hatten, unter. In der Nacht zum Donnerstag kam sie unter Umständen, über die sie sich sehr bedeckt hielt, in Oslo an, wo sie die Nobelpreisverleihung jedoch verpasste. An ihrer Stelle nahm ihre Tochter Ana Corina Sosa Machado die Nobel-Medaille und die Urkunde entgegen.

"Ich werde keine weitere Informationen über meine Reise nach Norwegen preisgeben", sagte sie gegenüber CBS. Sie betonte, wie wichtig der Nobelpreis "für das venezolanische Volk" sei.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab

Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. "Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt", sagte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies nach einem Treffen mit Rubio indes Forderungen nach einer Kampfpause gegen die Ukraine zurück.

Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen

Russland will seine Angriffe auf die Ukraine vorerst nicht einstellen. "Wir werden in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Er nutzte dabei den Begriff, mit dem Russland seinen Angriffskrieg umschreibt.

CDU-interne Kritik an Dominanz des Wirtschaftsflügels - Warnungen vor Niedergang

In der CDU gibt es nach schweren Niederlagen bei den Landtagswahlen heftige Kritik an der Dominanz des Wirtschaftsflügels. "Wenn wir in das rein wirtschaftsliberale Lager gehen, zerstört das die CDU", sagte das langjährige CDU-Bundesvorstandsmitglied Elmar Brok der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag. Der Wirtschaftsflügel spiele in der Bundestagsfraktion eine viel zu starke Rolle, kritisierte er.

Erstmals keine OSZE-Beobachter zu US-Wahlen eingeladen - Kritik aus Berlin

Erstmals seit Beginn ihrer Wahlbeobachtung in den USA ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nicht zu einer US-Bundeswahl eingeladen worden. Washingtons Entscheidung zu den Kongresszwischenwahlen im November sei eine "deutliche Abkehr von einer bewährten demokratischen Praxis" und stehe "nicht im Einklang mit den Verpflichtungen" der OSZE-Teilnehmerstaaten, erklärte die Organisation am Mittwoch. Auch der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), kritisierte die Nichteinladung.

Textgröße ändern: