The National Times - ZDF-"Politbarometer": Union mit leichten Einbußen knapp vorne - AfD dahinter

ZDF-"Politbarometer": Union mit leichten Einbußen knapp vorne - AfD dahinter


ZDF-"Politbarometer": Union mit leichten Einbußen knapp vorne - AfD dahinter
ZDF-"Politbarometer": Union mit leichten Einbußen knapp vorne - AfD dahinter / Foto: © AFP

Die Union hat im aktuellen ZDF-"Politbarometer" leicht an Zustimmung verloren und liegt knapp vor der AfD auf Platz eins. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage kommen CDU und CSU auf 26 Prozent, was ein Punkt weniger ist als bei der vorangegangenen Erhebung Ende November. Die AfD verliert zwei Prozentpunkte und käme auf 25 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Textgröße ändern:

Die SPD bleibt bei 14 Prozent, auch die Grünen verharren bei zwölf Prozent. Die Linke könnte sich um zwei Punkte auf elf Prozent verbessern. Alle anderen Parteien, einschließlich BSW und FDP, kommen zusammen auf zwölf Prozent, wobei alle unter drei Prozent liegen. Sie wären damit nicht im Bundestag vertreten. Mit diesem Ergebnis hätte Schwarz-Rot weiterhin keine parlamentarische Mehrheit.

Bei der Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung zeigt sich eine Mehrheit der Befragten weiterhin unzufrieden. Knapp mehr als die Hälfte (53 Prozent) bewerten die Arbeit von Schwarz-Rot eher schlecht, 41 Prozent finden sie eher gut. Ähnlich negativ fällt das Urteil über Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus. Für mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Befragten liefert Merz eher schlechte Arbeit, 40 Prozent sind hingegen mit seinen Leistungen als Regierungschef zufrieden.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 9. bis 11. Dezember 1295 zufällig ausgewählten Wahlberechtigte telefonisch und online. Die maximale Fehlertoleranz wurde mit plus/minus drei Prozentpunkten angegeben.

F.Harris--TNT

Empfohlen

EU-Staaten wollen Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate verlängern

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich darauf verständigt, bestehende Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine erstmals um ein Jahr zu verlängern. Dies hätten 27 Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfeltreffen am Donnerstagabend in Brüssel beschlossen, sagte eine Sprecherin von EU-Ratspräsident António Costa. In der Vergangenheit waren die Maßnahmen stets um lediglich sechs Monate verlängert worden.

Nachwahl in Makerfield: Nach Schließung der Wahllokale werden Stimmen ausgezählt

Bei der richtungsweisenden Nachwahl im nordenglischen Wahlkreis Makerfield haben die Wahllokale geschlossen. Bis um 22.00 Uhr (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ) konnten die Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben, nach Schließung der Wahllokale am späten Donnerstagabend begann die Auszählung. Mit einem Ergebnis wird am frühen Freitagmorgen gerechnet. Die Wahl könnte über die Zukunft des britischen Labour-Premierministers Keir Starmer entscheiden: Falls dessen parteiinterner Kontrahent Andy Burnham in Makerfield einen Platz im Unterhaus erringt, will er Starmer als Parteichef und damit auch als Premierminister herausfordern.

Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor

Angesichts der massiven Wirtschaftskrise in Kuba hat die dort herrschende Kommunistische Partei ein umfassendes Paket mit mehr als 170 marktwirtschaftlichen Reformen vorgestellt. Der kubanische Regierungschef Manuel Marrero präsentierte am Donnerstag in einer zweistündigen Rede vor der kubanischen Nationalversammlung die 176 Reformen, die unter anderem das Bankwesen, Löhne, Unternehmensstrukturen, Auslandsinvestitionen und die Landwirtschaft betreffen.

13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey

Bei einem dschihadistischen Angriff auf den Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey sind am Donnerstag mindestens 13 Menschen getötet worden. Neben elf Soldaten seien auch zwei Zivilisten unter den Toten, teilte das Verteidigungsministerium des westafrikanischen Landes mit. Zudem seien 22 Angreifer getötet und etwa 20 Verdächtige festgenommen worden. Die Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (JNIM), ein Ableger des Extremistennetzwerks Al-Kaida, bekannte sich zu dem Angriff.

Textgröße ändern: