The National Times - UNO: Unterernährung im Gazastreifen hat "verheerende" Auswirkungen auf Babys

UNO: Unterernährung im Gazastreifen hat "verheerende" Auswirkungen auf Babys


UNO: Unterernährung im Gazastreifen hat "verheerende" Auswirkungen auf Babys
UNO: Unterernährung im Gazastreifen hat "verheerende" Auswirkungen auf Babys / Foto: © AFP/Archiv

Die Unterernährung von Schwangeren und stillenden Müttern im Gazastreifen hat nach Angaben der UNO einen "verheerenden Domino-Effekt" auf tausende Neugeborene. Unterernährte Mütter brächten untergewichtige oder frühgeborene Babys zur Welt, die entweder "sterben oder überleben, nur um dann selbst mit Unterernährung oder potenziell lebenslangen medizinischen Komplikationen konfrontiert zu sein", sagte Tess Ingram, Sprecherin des UN-Kinderhilfswerks Unicef, am Dienstag.

Textgröße ändern:

Laut Unicef steigt die Zahl der im Gazastreifen geborenen Babys, die weniger als 2,5 Kilogramm wiegen, dramatisch an. Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht würden etwa 20 Mal häufiger sterben als Säuglinge mit normalem Gewicht, sagte Ingram.

"Niedriges Geburtsgewicht wird allgemein durch schlechte mütterliche Ernährung, erhöhten mütterlichen Stress und eingeschränkte pränatale Versorgung verursacht", sagte Ingram weiter. Im Gazastreifen träfen alle diese Faktoren zu. Die Sprecherin forderte mehr Hilfe für die Bevölkerung und die Öffnung des Grenzübergangs in Rafah.

Laut Ingram behandelte Unicef im Oktober 8300 schwangere und stillende Frauen wegen akuter Unterernährung. Vor dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Großangriffs der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel, der einen zweijährigen Krieg auslöste, sei keine erkennbare Unterernährung in dieser Gruppe festgestellt worden. Die Zahl der Babys, die am ersten Tag nach der Geburt sterben, sei von durchschnittlich 27 im Jahr 2022 auf 47 zwischen Juli und September dieses Jahres gestiegen.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington wurde er am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump persönlich empfangen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP feststellten. Trump schüttelte zur Begrüßung Xis Hand.

Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Xis Flugzeug landete am Mittwoch gegen 23.40 Uhr MESZ auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP feststellte. US-Präsident Donald Trump wartete am Flughafen, um Xi als Zeichen der besonderen Ehrerbietung persönlich zu empfangen. Dass der US-Präsident einen ausländischen Staats- oder Regierungschef persönlich am Flughafen empfängt, ist äußerst selten.

USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab

Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. "Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt", sagte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies nach einem Treffen mit Rubio indes Forderungen nach einer Kampfpause gegen die Ukraine zurück.

Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen

Russland will seine Angriffe auf die Ukraine vorerst nicht einstellen. "Wir werden in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Er nutzte dabei den Begriff, mit dem Russland seinen Angriffskrieg umschreibt.

Textgröße ändern: