The National Times - Bundesinnenminister Dobrindt will offensiveren Umgang mit Cyberangriffen

Bundesinnenminister Dobrindt will offensiveren Umgang mit Cyberangriffen


Bundesinnenminister Dobrindt will offensiveren Umgang mit Cyberangriffen
Bundesinnenminister Dobrindt will offensiveren Umgang mit Cyberangriffen / Foto: © AFP

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich im Umgang mit den zunehmenden hybriden Angriffen auf deutsche Unternehmen und die Infrastruktur des Landes für einen offensiveren Kurs ausgesprochen. "Im Moment leiten wir Cyberangriffe nur um und wehren diese damit ab. Das reicht aus meiner Sicht nicht mehr aus", sagte Dobrindt der "Welt" laut Vorabmeldung vom Montag.

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"Deswegen werden wir die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, zukünftig gezielt die Gegenwehr gegen den Aggressor zu ermöglichen", fuhr der CSU-Politiker fort. "Auch wenn seine Infrastruktur, Server und Software sich im Ausland befindet, werden wir sie stören und zerstören können."

Mitte Dezember solle ein nationales Drohnenabwehrzentrum stehen, sagte Dobrindt. Es soll künftig die Kompetenzen von Bundespolizei, Bundeskriminalamt und den Polizeibehörden der Länder im Kampf gegen Drohnen bündeln.

Zur Herkunft der Flugobjekte über wichtiger Infrastrukturen des Landes sagte der Bundesinnenminister: "Wir haben Hinweise darauf, dass die Drohnensichtungen zum Teil von der russischen Schattenflotte ausgehen." Deutschland befinde sich in "einem Stresstest – ob der Staat den äußeren Bedrohungen standhalten kann", sagte Dobrindt. "Ausländische Mächte versuchen zunehmend, das Land mit neuen Technologien zu destabilisieren."

Seit Monaten kommt es in Europa immer wieder Drohnenvorfällen an Flughäfen und Militäreinrichtungen, auch in Deutschland. Die EU plant derzeit den Aufbau einer effizienten Drohnen- und Luftabwehr.

P.Jones--TNT

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