The National Times - US-Vize Vance: Waffenstillstand im Gazastreifen hält trotz "Scharmützeln"

US-Vize Vance: Waffenstillstand im Gazastreifen hält trotz "Scharmützeln"


US-Vize Vance: Waffenstillstand im Gazastreifen hält trotz "Scharmützeln"
US-Vize Vance: Waffenstillstand im Gazastreifen hält trotz "Scharmützeln" / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Nach neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen hat sich US-Vizepräsident JD Vance zuversichtlich hinsichtlich des Fortbestands der Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas gezeigt. "Die Waffenruhe hält", sagte Vance am Dienstag dem Sender Fox News. "Das bedeutet nicht, dass es nicht zu kleinen Scharmützeln kommt", fügte er hinzu.

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Zuvor hatte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu der Hamas Verstöße gegen die Waffenruhe im Gazastreifen vorgeworfen und daraufhin neue Angriffe in dem Palästinensergebiet angeordnet. Unter anderem die angebliche Bergung einer auszuhändigenden toten Geisel, deren Leiche bereits vor zwei Jahren geborgen worden war, hatte zuvor in Israel für Empörung gesorgt. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz warf der Hamas zudem vor, israelische Soldaten im Gazastreifen attackiert zu haben.

Die Hamas oder "jemand im Gazastreifen" habe einen israelischen Soldaten angegriffen, erklärte auch Vance. "Wir erwarten, dass die Israelis darauf antworten, aber ich denke, dass der Frieden des Präsidenten Bestand haben wird."

Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes insgesamt elf Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Fünf Menschen, darunter zwei Kinder und eine Frau seien bei einem Angriff auf ein "ziviles Fahrzeug" in Chan Junis im Süden des Palästinensergebiets getötet worden, erklärte Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal. Bei einem Angriff auf eine Wohnung im Stadtteil Amal in Chan Junis seien zwei weitere Menschen, darunter ein Kind, getötet worden. Weitere vier Todesopfer habe es bei einem Angriff auf ein Haus im Stadtteil al-Sabra in der Stadt Gaza gegeben. Hier war zuvor von zwei Toten und vier Verletzten die Rede gewesen.

Die Waffenruhe war am 10. Oktober in Kraft getreten, rund zwei Jahre nach dem Überfall der Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges im Gazastreifen. Im Zuge des von US-Präsident Donald Trump vermittelten Abkommens hätte die Palästinenserorganisation bereits vor zwei Wochen neben den letzten 20 überlebenden Geiseln auch alle 28 toten Geiseln an Israel übergeben müssen. Noch immer sind jedoch 13 tote Geiseln im Gazastreifen. Die Hamas erklärte in Reaktion auf die erneuten israelischen Angriffe, weitere Geisel-Übergaben vorerst einzustellen.

B.Cooper--TNT

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