The National Times - Bundeswehr-General sieht Grenzen bei Drohnenabwehr: "Kann nicht alles schützen"

Bundeswehr-General sieht Grenzen bei Drohnenabwehr: "Kann nicht alles schützen"


Bundeswehr-General sieht Grenzen bei Drohnenabwehr: "Kann nicht alles schützen"
Bundeswehr-General sieht Grenzen bei Drohnenabwehr: "Kann nicht alles schützen" / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts der zunehmenden Drohnen-Vorfälle hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carstens Breuer, vor überzogenen Erwartungen an die Möglichkeiten der Abwehr gewarnt. "Man kann nicht alles schützen", sagte der General in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Es sei "klar, dass ein Gegner da in der Initiative ist und wir als offene Gesellschaften eine Vielzahl verwundbarer Punkte haben".

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Breuer gab das Interview gemeinsam mit General Michael Hyldgaard, dem Chef der Streitkräfte Dänemarks, das ebenfalls von Drohnenzwischenfällen betroffen ist. "Jeder muss lernen, mit Drohnen umzugehen", sagte Hyldgaard. "Das ist sehr kompliziert und die Entwicklung geht rasend schnell. Es braucht Zeit, das in unsere Luftverteidigung zu integrieren."

Hyldgaard bekräftigte die Entscheidung Dänemarks, Mittelstreckenraketen mit großer Reichweite und Präzision anzuschaffen. "Wir wollen uns selbst verteidigen und abschrecken", sagte er. "Schauen Sie auf die Ukraine: Wenn sie nicht die Fähigkeit haben, Ziele im Hinterland mit tiefen, präzisen Schlägen zu treffen, sind Sie im Nachteil."

Breuer verwies auf rasche technische Fortschritte bei der Drohnenabwehr: "Die gemachten Schritte sind riesig", sagte er. Bei der Koordination in der Abwehr hybrider Bedrohungen in Europa, ob zu Lande oder auch von See, sieht Breuer noch Verbesserungspotenzial. Mit Blick auf Russlands Ostseeaktivitäten sagte er: "Da sind wir noch nicht dort, wo wir hinwollen und müssen, aber wir machen Fortschritte."

Q.Marshall--TNT

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