The National Times - Noch kein Hinweis auf Verantwortliche für Drohnen-Flüge über dänischen Flughäfen

Noch kein Hinweis auf Verantwortliche für Drohnen-Flüge über dänischen Flughäfen


Noch kein Hinweis auf Verantwortliche für Drohnen-Flüge über dänischen Flughäfen
Noch kein Hinweis auf Verantwortliche für Drohnen-Flüge über dänischen Flughäfen / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP

Nach den Drohnen-Überflügen über dänischen Flughäfen haben die Ermittlungsbehörden noch keine Spur von den Tätern. Die Ermittler hätten bisher keine Hinweise auf die Verantwortlichen, sagte der Chef des dänischen Militärgeheimdienstes, Thomas Ahrenkiel, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Geheimdienstchef Finn Borch sprach gleichzeitig von einer "erhöhten Gefahr russischer Sabotage in Dänemark". Die Vorfälle ähnelten "dem Muster der hybriden Kriegsführung, die wir anderswo in Europa beobachtet haben".

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In der Nacht zum Donnerstag waren Drohnen über den dänischen Flughäfen Aalborg, Esbjerg und Sönderborg sowie über dem Luftwaffenstützpunkt Skrydstrup entdeckt worden. Bereits in der Nacht zum Dienstag musste der Flugbetrieb am Kopenhagener Flughafen eingestellt werden, weil mehrere große Drohnen stundenlang über das Gelände geflogen waren.

Nato-Chef Mark Rutte sprach von einer "sehr ernsten" Situation. Dänemark und die übrigen Nato-Verbündeten arbeiteten gemeinsam daran, "wie wir die Sicherheit unserer kritischen Infrastruktur gewährleisten können", sagte er nach einem Telefonat mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.

Moskau wies jede Verwicklung in die Drohnen-Vorfälle als "absurde Spekulationen" zurück. Die russische Botschaft in Kopenhagen sprach stattdessen von einer "inszenierten Provokation".

In den vergangenen Wochen hatten bereits Polen, Estland und Rumänien Verletzungen ihres Luftraums durch russische Drohnen und Kampfflugzeuge gemeldet. Die Nato wertete dies als gezielte Provokationen Moskaus, der Kreml wies die Vorwürfe zurück.

T.Hancock--TNT

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