The National Times - Malawis Staatschef Chakwera räumt Niederlage bei Präsidentschaftswahl ein

Malawis Staatschef Chakwera räumt Niederlage bei Präsidentschaftswahl ein


Malawis Staatschef Chakwera räumt Niederlage bei Präsidentschaftswahl ein
Malawis Staatschef Chakwera räumt Niederlage bei Präsidentschaftswahl ein / Foto: © AFP/Archiv

Malawis Präsident Lazarus Chakwera hat seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl des ostafrikanischen Landes eingeräumt. Sein Rivale und Amtsvorgänger Peter Mutharika liege "uneinholbar in Führung", sagte Chakwera am Mittwoch in einer Ansprache an die Nation. "Vor wenigen Minuten habe ich Professor Mutharika angerufen, um ihm alles Gute zu wünschen", sagte der scheidende Staatschef wenige Stunden vor der Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 16. September.

Textgröße ändern:

Er werde sich "für eine friedliche Machtübergabe einsetzen", fügte Chakwera hinzu. Der 70-Jährige ehemalige Pastor von der Malawi Congress Party (MCP) hatte 2020 das Amt von dem Verfassungsrechtsexperten Mutharika der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) übernommen.

Die desolate Wirtschaftslage des kleinen Landes hatte den Wahlkampf dominiert: Während Chakweras Amtszeit waren die Lebenshaltungskosten in dem von Landwirtschaft geprägten Malawi sprunghaft gestiegen und die Inflation erreichte 33 Prozent. Insbesondere die Preise für das Grundnahrungsmittel Mais und für Düngemittel stiegen massiv, was ein wichtiges Thema im Wahlkampf war.

Kritiker warfen dem in der Wahl unterlegenen Präsidenten eine verfehlte Wirtschaftspolitik vor. Zudem wurde Chakwera beschuldigt, die grassierende Korruption nicht ausreichend bekämpft und seine Wahlversprechen zur Schaffung neuer Jobs nicht eingehalten zu haben.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Lawrow: Russland wird Ziele in der Ukraine "egal wie" erreichen

Russland ist nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow entschlossen, seine militärischen Ziele in der Ukraine "egal wie" zu erreichen. "Die Ziele der speziellen Militäroperation werden erreicht, die Bedrohung der russischen Sicherheit wird beseitigt und das friedliche Leben wird zurückkehren", sagte Lawrow am Samstag vor der UN-Vollversammlung in New York. Dies werde "egal unter welchen Umständen passieren".

Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab

US-Präsident Donald Trump hat einen iranischen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen abgelehnt. "Ich weise ihren Vorschlag zurück", sagte er am Samstag vor Journalisten mit Blick auf die iranische Führung. Diese wolle ein Abkommen schließen, "weil sie so schlecht dasteht", fügte der US-Präsident hinzu. Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte derweil, auch der Oberste Führer Modschtaba Chamenei unterstütze den jüngsten Vorschlag.

Bundesaußenminister Wadephul trifft russischen Kollegen Lawrow bei der UNO

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat am Samstag seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow bei der UNO in New York getroffen. Es war das erste Treffen zwischen Chefdiplomaten aus Deutschland und Russland seit Beginn des russischen Krieges in der Ukraine im Jahr 2022. Wadephul und Lawrow halten später beide Reden vor der UN-Vollversammlung.

Mindestens 16 Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen

Bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vom Samstag wurden zwei Menschen in Saporischschja im Süden des Landes getötet, vier weitere Todesopfer meldeten die Behörden in Sumy und in Dnipropetrowsk. Die russischen Behörden meldeten zehn Todesopfer bei ukrainischen Angriffen.

Textgröße ändern: