The National Times - Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Regierungsgebäude in Kiew beschädigt

Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Regierungsgebäude in Kiew beschädigt


Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Regierungsgebäude in Kiew beschädigt
Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Regierungsgebäude in Kiew beschädigt / Foto: © AFP

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Sonntag mindestens vier Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Bei einem "massiven Angriff" auf die Hauptstadt Kiew seien mehrere Hochhäuser beschädigt worden, teilte der ukrainische Katastrophenschutz mit. Mindestens zwei Menschen seien dabei getötet und 18 weitere verletzt worden.

Textgröße ändern:

Der Katastrophenschutz veröffentlichte im Onlinedienst Telegram Fotos von Feuerwehrleuten, die einen Brand in einem Obergeschoss bekämpften. Mittlerweile seien alle Feuer gelöscht, die Rettungseinsätze dauerten aber noch an.

Bei dem Angriff auf Kiew geriet auch ein Regierungsgebäude in der Hauptstadt in Brand. Wie Regierungschefin Julia Swyrydenko mitteilte, wurde das Gebäude des Ministerkabinetts, der Regierungssitz in Kiew, bei dem Angriff beschädigt.

"Das Dach und die oberen Stockwerke wurden durch einen feindlichen Angriff beschädigt", schrieb Swyrydenko im Onlinedienst Telegram. "Rettungskräfte löschen das Feuer." Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, stieg aus dem Gebäude am Sonntagmorgen Rauch auf. Hubschrauber flogen über das Gebäude und warfen offenbar Löschwasser ab.

Die ukrainischen Behörden hatten am Morgen um 06.06 Uhr (05.06 Uhr MSEZ) landesweit Luftalarm ausgelöst. Bei russischen Drohnenangriffen in Dnipropetrowsk wurde ein 54-jähriger Mann getötet, wie die Militärverwaltung der zentralukrainischen Region mitteilte mitteilte. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden.

Bei einem russischen Angriff auf die nordostukrainische Region Sumy gab es nach Behördenangaben einen weiteren Toten. Bei dem Angriff auf den Ortsrand des Dorfes Putywyl habe es zudem Verletzte gegeben, darunter ein neunjähriges Kind, erklärte der Militärgouverneur der Region, Oleh Grygorow, im Onlinedienst Telegram.

Auch die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine wurde örtlichen Behörden zufolge von der russischen Armee attackiert. Bei einem Drohnenangriff seien mindestens 15 Menschen verletzt worden, vier davon hätten ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, erklärte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Iwan Fedorow. Dazu veröffentlichte er Fotos von zerstörten Wohngebäuden.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Israelische Armee: Bodeneinsatz im Libanon auf "zusätzliche Gebiete" ausgeweitet

Die israelische Armee hat eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes im Libanon gemeldet. Die Offensive zur Erweiterung einer "vorgeschobenen Verteidigungslinie" werde derzeit "auf zusätzliche Gebiete" ausgedehnt, erklärte die Armee am Sonntag. Israelische Soldaten hätten zudem den Fluss Litani überquert.

Präsidentschaftswahl in Kolumbien inmitten von Gewalt

In Kolumbien findet am Sonntag die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt. Als aussichtsreichster Kandidat gilt der linksgerichtete Senator Iván Cepeda. Er will den Kurs des scheidenden Amtsinhabers Gustavo Petro weiterführen, des ersten linken Präsidenten in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Für einen Sieg in der ersten Runde sind mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen notwendig. Meinungsforscher erwarten eine Stichwahl zwischen Cepeda und dem rechtsgerichteten Anwalt Abelardo de la Espriella in drei Wochen.

Kubicki will FDP mit scharfem Profil in die Offensive bringen

Der neu gewählte FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat seine Partei aufgerufen, offensiv Position in politischen Streitfragen zu beziehen und Gegenwind in Kauf zu nehmen. Der "Debattenraum" in Deutschland werde bei vielen Themen immer kleiner, kritisierte Kubicki am Samstagabend in seiner Rede vor dem FDP-Bundesparteitag. "Reale Probleme werden so automatisch ins rechte Lager abgeschoben." Die FDP dürfe die Kritik an der Migrationspolitik, an der Klimapolitik und an einer Einengung der Meinungsfreiheit aber nicht der AfD überlassen.

FDP wählt Kubicki-Vertrauten Hagen zum Generalsekretär - mit schwachem Ergebnis

Auf Vorschlag des neu gewählten Parteichefs Wolfgang Kubicki hat der FDP-Bundesparteitag den bayerischen Landespolitiker Martin Hagen zum Generalsekretär gewählt. Der 44-Jährige erhielt bei dem Delegiertentreffen am Samstag in Berlin 58,8 Prozent der Stimmen. Knapp 37 Prozent stimmten gegen ihn, der Rest enthielt sich. Seine Vorstellung von der Führung des neuen Amts beschrieb Hagen mit den Worten "klare Kante, klare Sprache, mutig, fröhlich, optimistisch und ohne Angst davor, auch mal anzuecken".

Textgröße ändern: