The National Times - Gaskrise und wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs dominieren EU-Gipfel

Gaskrise und wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs dominieren EU-Gipfel


Gaskrise und wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs dominieren EU-Gipfel
Gaskrise und wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs dominieren EU-Gipfel / Foto: © AFP

Die Gaskrise und andere wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs bestimmen den zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kamen dafür am Freitag mit der Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zusammen. Auch Eurogruppen-Chef Pascal Donohoe nahm an den Beratungen teil.

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rief dazu auf, die Abhängigkeit von russischem Gas weiter zu verringern. Deutschland habe bereits vieles getan, um seine Infrastruktur anzupassen und Gas aus anderen Ländern zu importieren. "Das ist eine Anstrengung, die jetzt nochmal weiter beschleunigt werden muss", sagte Scholz.

Die wirtschaftliche Lage habe nicht nur mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine, sondern auch mit den Verwerfungen nach der Corona-Pandemie zu tun, betonte er. Ziel sei es nun, dafür zu sorgen, "dass wir schnell klimaneutral wirtschaften können, dass wir die erneuerbaren Energien ausbauen, dass wir unsere wirtschaftliche Strukturen so entwickeln, dass wir schnell CO2-neutrale ökonomische Stabilität gewinnen", erklärte Scholz.

Die EU-Staaten wollen zudem den Euro-Beitritt Kroatiens zum Januar 2023 formell besiegeln. Der kroatische Regierungschef Andrej Plenkovic sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für sein Land. Etwa 70 Prozent der Touristen in seinem Land kämen aus der Eurozone, betonte er.

Am Donnerstag hatten die EU-Staaten der Ukraine und Moldau den EU-Kandidatenstatus verliehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich in einer Video-Ansprache dankbar für die "historische" Entscheidung.

D.S.Robertson--TNT

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