The National Times - Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf

Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf


Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf
Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf / Foto: © AFP/Archiv

Nach Israels Angriff auf Atomanlagen und militärische Ziele im Iran hat der Sohn des früheren Schahs und iranische Exil-Oppositionelle Resa Pahlavi die Menschen in seiner Heimat zu einem Bruch mit der Islamischen Republik aufgefordert. Er habe "dem Militär, der Polizei und den Sicherheitskräften gesagt: Brecht mit dem Regime. Haltet den Eid eines jeden ehrenhaften Soldaten ein. Schließt euch dem Volk an", erklärte Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs und einer der führenden iranischen Oppositionellen im Ausland, am Freitag.

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Der frühere Kronprinz, der nahe der US-Hauptstadt Washington im Exil lebt, äußerte sich am Freitag in einer Stellungnahme nach den israelischen Angriffen, bei denen unter anderen die Chefs der iranischen Armee und der mächtigen Revolutionsgarden sowie nahezu die gesamte Führungsspitze der Luftwaffe der Revolutionsgarden getötet wurden.

Angesichts der offensichtlichen Schwächung der iranischen Führung erklärte Pahlavi mit Blick auf die iranische Führung: "Sie könnte stürzen. Wie ich meinen Landsleuten gesagt habe: Der Iran gehört euch und ihr müsst ihn zurückerobern. Ich bin bei euch. Bleibt stark und wir werden siegen."

Der Schah-Sohn strebt nach eigenen Angaben nicht unbedingt die Wiederherstellung der Monarchie im Iran an. Vielmehr wolle er seinen Namen nutzen, um die säkulare Demokratiebewegung in seiner Heimat zu unterstützen.

Israel sieht sich seit Jahrzehnten vom Iran in seiner Existenz bedroht. Der Iran spricht Israel seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 das Existenzrecht ab. Unter dem verstorbenen Schah Mohammad Resa Pahlavi unterhielten der Iran und Israel dagegen freundschaftliche Beziehungen.

Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei warf Pahlavi vor, den Iran in einen Krieg mit Israel hineingezogen zu haben. Die Führung in Teheran bezeichnete er als "schwach und gespalten". An die internationale Gemeinschaft appellierte er: "Werfen Sie diesem sterbenden, terroristischen Regime nicht noch einen Rettungsanker zu."

A.Little--TNT

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