The National Times - Biden warnt nach möglicher Gefangennahme von US-Kämpfern vor Reisen in die Ukraine

Biden warnt nach möglicher Gefangennahme von US-Kämpfern vor Reisen in die Ukraine


Biden warnt nach möglicher Gefangennahme von US-Kämpfern vor Reisen in die Ukraine
Biden warnt nach möglicher Gefangennahme von US-Kämpfern vor Reisen in die Ukraine / Foto: © AFP

Nach der möglichen Gefangennahme von mindestens zwei freiwilligen US-Kämpfern durch die russische Armee in der Ukraine hat Präsident Joe Biden eindringlich davor gewarnt, in das Kriegsland zu reisen. "Amerikaner sollten nicht in die Ukraine gehen", sagte Biden am Freitag in Washington. Er sei über die in der Ukraine vermissten US-Bürger "unterrichtet" worden, wisse aber nicht, wo sie sich befänden.

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Berichten zufolge waren in der vergangenen Woche zwei als freiwillige Kämpfer in die Ukraine gereiste US-Bürger in russische Gefangenschaft geraten. Nach Angaben ihrer Familien sowie von Parlamentariern waren die US-Veteranen Alexander Drueke und Andy Huynh zuletzt an Gefechten nördlich der ukrainischen Stadt Charkiw beteiligt. Inzwischen gilt auch ein dritter US-Bürger vermisst.

Das US-Außenministerium rief Russland am Donnerstag auf, ausländische Kämpfer in der ukrainischen Armee, die sich in der Gewalt der russischen Armee befinden, gemäß den Genfer Konventionen als Kriegsgefangene zu behandeln. Kriegsgefangene müssten "die Behandlung und den Schutz erfahren, die diesem Status angemessen sind, menschenwürdige Behandlung und Garantien auf einen fairen Prozess eingeschlossen".

Die Biden-Regierung hat US-Bürger bereits wiederholt aufgerufen, nicht als freiwillige Kämpfer in die Ukraine zu reisen. "Wenn Sie die Ukraine unterstützen wollen, können Sie das auf viele andere Arten tun", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses am Mittwoch.

Vor kurzem waren zwei Briten und ein Marokkaner, die sich den ukrainischen Kämpfern angeschlossen hatten, in einer von pro-russischen Separatisten kontrollierten Region in der Ostukraine wegen des Vorwurfs des Söldnertums zum Tode verurteilt worden. Alle drei bestritten, als Söldner gekämpft zu haben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) forderte die russische Regierung am Donnerstag in einer Eilentscheidung dazu auf, die Hinrichtung des Marokkaners Brahim Saadoun in der sogenannten Volksrepublik Donezk zu verhindern.

N.Johns--TNT

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