The National Times - Seoul: Nordkorea feuert offenbar mehrere ballistische Raketen ins Meer ab

Seoul: Nordkorea feuert offenbar mehrere ballistische Raketen ins Meer ab


Seoul: Nordkorea feuert offenbar mehrere ballistische Raketen ins Meer ab
Seoul: Nordkorea feuert offenbar mehrere ballistische Raketen ins Meer ab / Foto: © KCNA VIA KNS/AFP

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstagmorgen offenbar mehrere ballistische Rakete ins Meer abgefeuert. Der Generalstab in Seoul erklärte, er habe "mehrere Geschosse entdeckt, bei denen es sich vermutlich um Kurzstreckenraketen handelt". Diese seien "gegen 08.10 Uhr (Ortszeit, 01.10 Uhr MESZ) aus dem Gebiet Wonsan in Nordkorea in Richtung Ostmeer abgefeuert worden".

Textgröße ändern:

Das Militär verwendete den im Land gebräuchlichen Begriff für das Nebenmeer des Pazifiks, das auch als Japanisches Meer bezeichnet wird.

Nordkorea hatte bereits im vergangenen Jahr eine Reihe von ballistischen Raketen abgefeuert und so gegen die vom UN-Sicherheitsrat gegen das Land verhängten Sanktionen verstoßen.

Die Führung in Pjöngjang hatte Ende April ein neues Kriegsschiff vorgestellt, das mit Atomwaffen bestückt werden kann. Der 5000 Tonnen schwerer Zerstörer "Choe Hyon" kann Beobachtern zufolge zwei taktische Kurzstrecken-Atomraketen tragen.

Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea befinden sich derzeit auf einem Tiefpunkt. Anfang April hatte die südkoreanische Armee nach eigenen Angaben Warnschüsse abgegeben, da zehn nordkoreanische Soldaten kurzzeitig die militärisch befestigte Grenze zwischen beiden Staaten überquert hätten.

Südkorea und Nordkorea sind über sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Korea-Kriegs im Jahre 1953 formell weiterhin im Kriegszustand. Die USA haben zehntausende Soldaten in Südkorea stationiert, unter anderem zum Schutz Südkoreas.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Warnung vor Abriss des Sozialstaats: Bas und Klingbeil starten SPD-Programmklausur

Mit Appellen zur Bewahrung des Sozialstaats hat die SPD die Arbeit an ihrem neuen Grundsatzprogramm begonnen. Der Sozialstaat in Deutschland stehe aktuell "vor einer Bewährungsprobe, er wird in seiner Existenz in Frage gestellt", sagte die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas am Samstag in einer Grundsatzrede bei der Auftaktveranstaltung für den Programmprozess in Berlin. Die SPD müsse hier dagegenhalten, forderte die Parteichefin.

Bas warnt vor "Abrissbirne" für Sozialstaat: Grundsatzrede bei SPD-Programmdebatte

Die SPD will sich mit ihrem neuen Grundsatzprogramm als Verteidigerin des Sozialstaats profilieren. Der Sozialstaat in Deutschland stehe aktuell "vor einer Bewährungsprobe, er wird in seiner Existenz in Frage gestellt", sagte die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas am Samstag in einer Grundsatzrede zum Auftakt der Arbeit an dem neuen Parteiprogramm. "Gerade in Zeiten, in denen Menschen verunsichert sind, gerade in Zeiten, in denen große Veränderungen passieren, brauchen die Menschen auch ein Netz der Sicherheit", sagte sie.

Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an

Nach den Gesprächen über das iranische Atomprogramm im Oman haben sich die USA und der Iran positiv über den bisherigen Verhandlungslauf geäußert und eine baldige Fortsetzung angekündigt. US-Präsident Donald Trump nannte die am Freitag unter Vermittlung des Oman indirekt geführten Gespräche "sehr gut" und kündigte für "Anfang der kommenden Woche" eine nächste Verhandlungsrunde an. Irans Außenminister Abbas Araghtschi unterstrich die Bereitschaft Teherans zum raschen Abschluss eines Atomabkommens.

Selenskyj: Nächste Gespräche mit Russland in den USA geplant - Stromausfälle in Ukraine

Nach den Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi haben die USA ukrainischen Angaben zufolge zu einer neuen Gesprächsrunde eingeladen - diesmal in den Vereinigten Staaten. Washington habe "erstmals vorgeschlagen", dass sich die ukrainischen und russischen Unterhändler in den USA treffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag mit. Unterdessen kam es in der Ukraine infolge massiver russischer Angriffe erneut zu weitreichenden Stromausfällen.

Textgröße ändern: