The National Times - Dritte Runde von Atomgesprächen: USA und Iran sprechen von Fortschritten

Dritte Runde von Atomgesprächen: USA und Iran sprechen von Fortschritten


Dritte Runde von Atomgesprächen: USA und Iran sprechen von Fortschritten

Vertreter der USA und des Iran haben nach der dritten Runde ihrer Gespräche über ein mögliches Atomabkommen von Fortschritten gesprochen und eine Fortsetzung vereinbart. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter bezeichnete die Beratungen unter Vermittlung des Oman am Samstag als "positiv und produktiv". Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte, es bestünden jedoch weiterhin "Meinungsverschiedenheiten". Araghtschi stand bei den Gesprächen der Delegation seines Landes vor, die US-Delegation wurde vom Sondergesandten Steve Witkoff geleitet.

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"Es gibt noch viel zu tun, aber es wurden weitere Fortschritte auf dem Weg zu einem Deal erzielt", sagte der US-Regierungsvertreter. Die nächsten Gespräche finden demnach "bald" in Europa statt. Der omanische Außenminister und Vermittler Badr Albusaidi sagte, die Gespräche sollten am kommenden Wochenende fortgesetzt werden.

Ziel der seit Wochen andauernden Verhandlungen ist ein neues Atomabkommen, das den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern und im Gegenzug eine Aufhebung der US-Sanktionen gegen Teheran vorsehen soll.

Sowohl in den grundlegenden Fragen als auch im Detail bestünden weiterhin "Meinungsverschiedenheiten", sagte der iranische Außenminister Araghtschi im Anschluss an das Treffen am Samstag. Die dritte Runde der Verhandlungen sei "wesentlich ernsthafter" verlaufen als die vorhergehenden Runden.

Araghtschi zufolge befanden sich die Delegationen in getrennten Räumen und kommunizierten schriftlich über den Gastgeber miteinander. Bis zum nächsten Treffen wollten beide Seiten schauen, wie die Differenzen verringert werden können. "Ich denke, wir haben bisher gute Fortschritte erzielt", fuhr der iranische Außenminister fort: "Ich bin mit dem Verlauf der Verhandlungen und dem Tempo zufrieden."

2015 hatten mehrere Staaten, darunter die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien, ein internationales Atomabkommen mit dem Iran abgeschlossen. Dieses sieht vor, dass der Iran seine Atomaktivitäten einschränkt und im Gegenzug von einer Lockung der gegen ihn verhängten westlichen Sanktionen profitiert.

Die USA zogen sich in der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 jedoch einseitig aus dem Abkommen zurück und verhängten neue Sanktionen gegen den Iran. Daraufhin zog sich Teheran schrittweise von seinen in dem Abkommen festgehaltenen Verpflichtungen zurück.

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar dringt Trump auf eine neue Vereinbarung. Er droht dem Iran zugleich für den Fall eines Scheiterns der Gespräche mit einem militärischen Vorgehen.

Der Westen wirft dem Iran vor, Atomwaffen herstellen zu wollen. Teheran weist dies zurück und beteuert, das Atomprogramm diene allein zivilen Zwecken.

K.M.Thompson--TNT

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