The National Times - Rubio zu neuen Ukraine-Gesprächen nach Saudi-Arabien aufgebrochen

Rubio zu neuen Ukraine-Gesprächen nach Saudi-Arabien aufgebrochen


Rubio zu neuen Ukraine-Gesprächen nach Saudi-Arabien aufgebrochen
Rubio zu neuen Ukraine-Gesprächen nach Saudi-Arabien aufgebrochen / Foto: © POOL/AFP

US-Außenminister Marco Rubio ist zu neuen Ukraine-Gesprächen nach Saudi-Arabien aufgebrochen. Er verließ den Luftwaffenstützpunkt Homestead in Miami im US-Bundesstaat Florida am Sonntag um 20.00 Uhr (Ortszeit, 01.00 Uhr MEZ). Bei den dreitägigen Gesprächen in Dschidda wird Rubio nach Angaben seiner Sprecherin ausloten, wie "man das Ziel des Präsidenten, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, voranbringen kann".

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits mitgeteilt, ebenfalls in Saudi-Arabien zu sein. Für Montag kündigte er ein Treffen mit dem saudiarabischen Kronprinzen und De-Facto-Herrscher Mohammed bin Salman an. Danach werde sein Team vor Ort bleiben, um mit der US-Delegation zusammenzukommen, hieß es am Donnerstag aus Kiew. Ob Selenskyj wie Rubio an den Gesprächen zwischen seinem Land und den USA teilnehmen wird, blieb zunächst unklar.

Die Delegationen aus den USA und der Ukraine wollen nach US-Angaben über eine Waffenruhe mit Russland beraten. Bei dem Treffen solle "über Rahmenbedingungen für ein Friedensabkommen und eine erste Waffenruhe" gesprochenen werden, sagte der US-Gesandte Steve Witkoff, der ebenfalls an den Gesprächen teilnimmt.

US-Präsident Donald Trump, der in seinem Präsidentenflugzeug Air Force One separat zu den Aussichten bei den Gesprächen befragt wurde, sagte am Sonntag zu Journalisten: "Ich denke, wir werden ein gutes Ergebnis in Saudi-Arabien erzielen." Es würden "eine Menge guter Leute" daran teilnehmen. "Und ich glaube, die Ukraine wird gut abschneiden, und ich glaube, Russland wird gut abschneiden. Ich denke, dass diese Woche einige sehr große Dinge passieren könnten. Ich hoffe es."

Der Sender NBC News berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, dass Trump sicher sein wolle, dass Selenskyj zu Zugeständnissen an Russland bereit sei. Vor Journalisten sagte Trump am Sonntag, er glaube nicht, dass die Ukraine bisher gezeigt habe, dass sie "Frieden wolle". "Im Moment haben sie es noch nicht in dem Maße gezeigt, wie sie es sollten (...) aber ich denke, sie werden es tun, und ich denke, es wird in den nächsten zwei oder drei Tagen deutlich werden."

Saudi-Arabien hat sich seit Trumps Amtsantritt zu einem wichtigen Ort der US-Diplomatie entwickelt. Im Februar fanden dort die ersten Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der USA seit Beginn des Ukraine-Kriegs statt.

F.Hughes--TNT

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