The National Times - Israelischer Abgeordneter: Angreifer von Haifa hatte deutsche Staatsbürgerschaft

Israelischer Abgeordneter: Angreifer von Haifa hatte deutsche Staatsbürgerschaft


Israelischer Abgeordneter: Angreifer von Haifa hatte deutsche Staatsbürgerschaft
Israelischer Abgeordneter: Angreifer von Haifa hatte deutsche Staatsbürgerschaft / Foto: © AFP

Der Mann, der am Montag in der israelischen Hafenstadt Haifa einen Messerangriff verübt hat, hatte nach Angaben eines israelischen Abgeordneten die deutsche Staatsbürgerschaft. "Die mörderische Attacke wurde (...) von einem Terroristen mit deutscher Staatsbürgerschaft ausgeübt, der in Deutschland geboren wurde und lebte", erklärte der drusische Knesset-Abgeordnete der Partei Israel Beitenu, Hamad Amar, am Montag.

Textgröße ändern:

Bei dem Messerangriff in Haifa wurden nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom am Montag ein Mensch getötet und vier weitere verletzt, drei von ihnen schwer. Die Polizei sprach von einem "terroristischen Angriff". Der Täter sei getötet worden. Die Polizei teilte weiter mit, bei dem Angreifer handele es sich um einen Drusen mit israelischer Staatsbürgerschaft, der in der vergangenen Woche aus dem Ausland nach Israel zurückgekehrt sei.

Die Drusen sind eine Minderheit in Israel, deren Religion aus dem Islam hervorgegangen ist. Das geistliche Oberhaupt der Gemeinschaft der Drusen in Israel, Scheich Muafak Tarif, verurteilte die Tat und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.

Der Angriff ereignete sich an einem der Busbahnhöfe der Stadt. Nach Angaben von Magen David Adom handelte es sich bei dem Todesopfer um einen rund 70-jährigen Mann. Die Schwerverletzten seien eine Frau und ein Mann im Alter von rund 30 Jahren und ein 15-jähriger Junge.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Frankreich: Streit um politische Verantwortung für Schülerproteste

Die gewaltsamen Schülerproteste in Frankreich haben am Donnerstag einen heftigen Streit darüber ausgelöst, ob die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI) hinter der Bewegung steht. Die Regierung berief sich dabei auf Geheimdiensterkenntnisse, die LFI wies den Vorwurf zurück. Bis in die Abendstunden wurden nach Angaben des Innenministeriums 1949 Menschen festgenommen, 305 Polizisten und Gendarmen wurden demnach verletzt.

Paris: Macron und Milei beraten über Rohstoffe und Investitionen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seinen argentinischen Kollegen Javier Milei am Donnerstag zu Wirtschaftsgesprächen in Paris empfangen. Dabei berieten die beiden Staatschefs nach Angaben des französischen Präsidialamts unter anderem über Rohstoffe wie Lithium und Kupfer. Der französische Energiekonzern TotalEnergies kündigte Investitionen von knapp zehn Milliarden Dollar (8,8 Milliarden Euro) in dem südamerikanischen Land an.

US-Außenminister Rubio reist nach Island und Südeuropa

US-Außenminister Marco Rubio reist kommende Woche nach Island und Südeuropa. Erste Station der am Montag beginnenden viertägigen Reise ist die isländische Hauptstadt Reykjavik, wie das Außenministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Dort werde Rubio mit Regierungsvertretern über die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit sprechen.

Von ICE-Mitarbeiter getötet: Familie von Renee Good verklagt Trump-Regierung

Die Familie der von der US-Einwanderungsbehörde ICE getöteten US-Bürgerin Renee Good verklagt die Regierung von Präsident Donald Trump. Wie aus Gerichtsdokumenten vom Donnerstag hervorgeht, wurden zwei Klagen auf Bundesebene eingereicht, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Die Angehörigen von Good fordern zudem Schadenersatz. Die 37-jährige Good war am 7. Januar in der Stadt Minneapolis am Rande von Protesten gegen Abschieberazzien erschossen worden.

Textgröße ändern: