The National Times - Scholz setzt auf noch unentschlossene Wähler am Sonntag

Scholz setzt auf noch unentschlossene Wähler am Sonntag


Scholz setzt auf noch unentschlossene Wähler am Sonntag
Scholz setzt auf noch unentschlossene Wähler am Sonntag / Foto: © POOL/AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich mit Blick auf die Bundestagswahl optimistisch gezeigt: Er setzt auf zahlreiche noch unentschlossene Wählerinnen und Wähler. Er sei überzeugt, dass viele Menschen am Sonntag in die Wahlkabine gingen "und sich erst dann entscheiden, wen und welche Partei sie wählen", sagte Scholz am Mittwochabend beim TV-Duell von "Bild" und Welt TV.

Textgröße ändern:

Er glaube auch, dass letztlich dann viele "die Kreuze machen bei der SPD und auch mir einen neuen Auftrag geben, die nächste Regierung zu führen", fuhr Scholz an der Seite von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) fort. Die SPD lag in Umfragen zuletzt bei 15 bis 16 Prozent. Das "Politbarometer" des ZDF hatte vor einigen Tagen ergeben, dass noch 28 Prozent der Wahlberechtigten unentschlossen sind.

Merz zeigte sich in dem TV-Duell siegessicher. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Union nach der "Wahlniederlage von 2021" wieder da sei, wo sie jetzt sei. "Wir lagen mal unter 20 Prozent, jetzt liegen wir bei mindestens 30", sagte Merz. An Scholz gerichtet fuhr er fort, in den kommenden Tagen werde "jetzt kein Wunder mehr passieren". "Ihre Kanzlerschaft dürfte am Sonntag beendet sein."

Lewis--TNT

Empfohlen

Schweizer Präsident Parmelin gibt Regierungsposten zum Jahresende auf

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin gibt seinen Regierungsposten zum Jahresende auf. Der 66-jährige Politiker von der rechtsgerichteten Schweizerischen Volkspartei (SVP) kündigte am Freitag an, zum 31. Dezember als Wirtschaftsminister zurückzutreten - am selben Tag endet auch seine einjährige Präsidentschaft. Er wolle in geopolitisch unsicheren Zeiten "frischen Kräften Platz machen", sagte Parmelin bei einer Pressekonferenz.

Übertragungsfehler bei Wahl in Berlin: Weniger Parlamentssitze als angenommen

Wegen eines Fehlers bei der Übertragung von Wahlergebnissen muss die Zahl der Sitze im Berliner Abgeordnetenhaus nach unten korrigiert werden. Im künftigen Parlament werden nicht wie bislang angenommen 158, sondern 153 Abgeordnete sitzen, wie Landeswahlleiter Stephan Bröchler am Freitag auf Anfrage mitteilte. CDU, SPD und Grüne verlieren jeweils ein Mandat, die Linke zwei Sitze.

"Spiegel": Steinmeier greift in Koalitionsstreit ein - Regierung sieht sich "handlungsfähig"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich nach einem Medienbericht in den jüngsten Koalitionsstreit um die Pflege eingeschaltet. Wie der "Spiegel" berichtete, rief Steinmeier am Dienstag bei Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) an - offenbar aus Sorge um den Fortbestand der Koalition angesichts des Streits um die Pflegereform. Die Bundesregierung wollte den Vorgang nicht bestätigen und betonte, die Koalition sei "handlungsfähig".

Nach Explosion im Grenzgebiet: Kim-Schwester bezeichnet Südkorea als "abscheulich"

Nach einer Explosion im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea hat die einflussreiche Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Südkorea als "abscheulich" bezeichnet. In der ersten öffentlichen Reaktion aus Pjöngjang zu dem Vorfall in der Entmilitarisierten Zone sagte Kim Yo Jong am Freitag, Seoul habe "sogar eine Entschuldigung gefordert". Dies sei "wirklich abscheulich".

Textgröße ändern: